Welche Naturlocken hast du?

Naturlocken werden oft von Trägerinnen mit glatten Haaren beneidet. Naturlocken bringen Schwung in jede Frisur, egal ob lang oder kurz. Und Naturlocken gibt es unterschiedlich ausgeprägt. Wir zeigen dir die Unterschiede, damit du herausfinden kannst, welche Locken du hast.

Wie entsteht eine Naturlocke und wie stark sind sie ausgeprägt

Wenn sich deine Haare von Natur aus ohne Hilfsmittel locken, dann sind sie durch deine Gene entstanden. Die Haarform wird mit der Entstehung der Haarwurzel festgelegt. Deine Haarstruktur hast du sicher zu 90 % vererbt bekommen. Durch eine Veränderung in der Verteilung der Hornsubstanzen bilden sich Locken. Diese sind unterschiedlich ausgeprägt und gehen von wellig über lockig bis hin zu kraus.

wellig

Wellig

Bei welligen Haaren machen deine Haare tatsächlich eine Welle. Deine Haare sind meistens fein bis normal dick und die Spitzen sind eher trocken. Für ein Styling eigentlich optimal, weil sie sich gut in Form föhnen lassen und deinem Styling Volumen geben.

Lockig

Lockig

Deine Locken fangen an, sich in sich zu drehen, sodass eine Spirale entsteht. Deine Haare sind meistens normal bis dick. Je länger deine Haare sind, desto mehr Sprungkraft verlieren sie durch ihr Gewicht und ziehen die Locke in die Länge. 

Kraus

Kraus

Kleine Locken mit viel Sprungkraft, das beschreibt kraus ganz gut. Es ist schwer, die Haare glatt zu föhnen und die Struktur ist eher stumpf und trocken. Meistens hast du auch sehr viele und dicke Haare.

Pflege für deine Naturlocken

Naturlocken sind von Grund auf immer trockener und benötigen mehr Feuchtigkeit, aber auch für die verschiedenen Arten von Locken solltest du deinen Haaren unterschiedlich viel Feuchtigkeit geben. Hier kannst du noch mal genau nachlesen, welche Pflege für deine Locken am besten ist.

„Locken sind einfach zu schneiden? Wenn dein Friseur das sagt, solltest du lieber wechseln 😬“

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So setzt du deine Power-Locken in Szene

Tschüss Wischmopp, hallo Traumlocke! Wie stylst du Naturlocken richtig? Hier einige Tipps.

Trockenföhnen oder Lufttrocknen?

Die richtige Technik fängt schon beim Haare trocknen an. Föhnen oder Lufttrocknen? Beides ist erlaubt. Es gibt einige hilfreiche Stylingtipps, die dir helfen, deine Locken unter Kontrolle zu bekommen.

Föhn im Einsatz

Da sich Naturlocken schnell spröde anfühlen und glanzlos aussehen können, solltest du bei Hitze jeglicher Art vorsichtig sein. Hohe Temperaturen entziehen dem Haar Feuchtigkeit, somit auch die Sprungfähigkeit der Locke. Trage am besten ein Hitzeschutzspray auf das Haar auf, bevor du es föhnst. Das schützt die Locken vor Hitze und macht das Haar schön geschmeidig.

Nicht die Haare föhnen, wenn sie noch klitsch nass sind. In diesem Zustand ist das Haar ganz besonders empfindlich und bricht sehr schnell. Trockne das Haar sanft mit dem Handtuch oder lass sie 20 bis 30 Minuten an der Luft trocknen, bevor der Föhn zum Einsatz kommt.

Frische Luft für dein Haar

Haare an der Luft trocknen ist gesünder für die Locken, doch gibt es auch einen Nachteil: Die Locken verlieren Volumen, wirken schlapp und trostlos.

Auch hier gibt es Styling- und Pflegeprodukte, die dir helfen, deine Locke in Szene zu setzen. Knete die Locke z. B. mit einer Lockencreme, um die Struktur zu definieren, so wird jede Lockensträhne schön definiert. Ein weiterer Tipp: Klippe einzelne Lockensträhnen am Kopf fest oder mach dir einen lockeren Dutt. Das erhält die natürliche Textur deiner Locken und schenkt dem Haar eine gute Sprungkraft.

GHD Haartrockner Diffusor – Aufsatz

Welche Tools machen bei Locken Sinn?

Es gibt zahlreiche Stylingtools auf dem Beautymarkt. Aber welches Stylingprodukt macht wirklich Sinn zum Locken stylen? Folgende Tipps helfen dir dabei, die richtigen Varianten auszuwählen.

Der altbewährte Föhn

Zum Stylen und Definieren der Locke ist ein Föhn mit Diffuser-Aufsatz genau das Richtige. Dieser Aufsatz gehört bei vielen Föhn-Modellen bereits zur Standardausrüstung dazu. Ein Diffuser sieht aus wie ein kleiner runder Teller, auf dem viele kleine Plastik-Stifte eingebaut sind.

Du steckst den Aufsatz einfach auf den Föhn und dann legst du Strähne für Strähne in den Aufsatz rein und schaltest den Föhn auf mittlerer Temperatur ein. Da der Luftstrom beim Diffuser von unten kommt, wird das Haar besonders gut definiert und die Locken fixiert.

Der neuste Schrei sind Föhn-Modelle mit Ionen-Technologie. Diese Art von Föhn mindert Frizz, der bei Locken öfter auftritt. Ein Ionen-Föhn lässt die Haare außerdem schön glänzen und das Kämmen wird einfacher.

Helfer in der Not: Der Lockenstab

Ein Lockenstab ist vor allem für leichte Naturlocken ideal, wenn man diese stärker definieren möchte. Wichtig dabei: Entscheide dich für eine Variante. Beachte den Durchmesser des Lockenstabs. Wenn du es natürlich haben möchtest, dann wähle einen Lockenstab mit dem Durchmesser deiner Locke.

Ein Lockenstab mit Keramikbeschichtung ist bei trockenen Locken besonders empfehlenswert. Diese Modelle sind zwar etwas teurer, aber dafür sind sie auch sanfter zum Haar. Die Keramikbeschichtung schenkt den Locken einen schönen Glanz und verhindert spröde Spitzen.

Für die Profis unter uns: Das Glätteisen

Du brauchst etwas Abwechslung im Haar? Durch ein Glätteisen kannst du deine Locken vorübergehend in unzählige Looks verwandeln. Dafür brauchst du aber ein Gerät, was genügend Power hat, um störrische Naturlocken stylen zu können.

Wenn du sehr viele Locken hast, dann wähle am besten ein sehr breites Modell aus, um beim Glätten der Locken Zeit zu sparen. Ein gutes Glätteisen kostet etwas mehr – es lohnt sich aber darauf zu sparen und ein besseres Modell zu kaufen. Vor allem bei Locken ist ein Gerät mit wenig Power zwecklos. Naturlocken brauchen eine etwas höhere Temperatureinstellung (etwa 180 Grad) als glatte Haare. Ist die Temperatur zu niedrig, musst du eine Strähne mehrmals glätten und riskierst dadurch größere Hitzeschäden im Haar.

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