„Nimm Haltung an!“ – Warum dieser „Befehl“ Friseuren den Rücken rettet

Nimm Haltung an!

Klingt nach Bundeswehr, ist aber pure Selbstfürsorge, denn während du Schere, Föhn und Farbe perfekt einsetzt, macht dein Rücken oft schlapp – und meldet sich mit Rückenschmerzen, Verspannungen oder langfristigen Fehlstellungen.

Also: Zeit, das zu ändern – easy und ohne Drill Sergant 

Friseur sein ist Hochleistungssport – nur ohne Aufwärmen

Du kennst es. Acht Stunden stehen, leicht nach vorne geneigt, Arme auf Schulterhöhe, dazu der berühmte „Friseur-Ausfallschritt“ am Waschbecken…

Das Ergebnis:

– Schonhaltungen (unbewusstes Ausweichen bei Schmerzen)
– Einseitige Belastungen
– Fehlstellungen, die sich über Jahre einschleifen

Die gute Nachricht: Haltung ist kannst du trainieren . Und zwar ohne Fitnessstudio-Abo.

Gute Haltung beginnt im Kopf – und endet nicht im Hohlkreuz
„Gerade stehen“ heißt nicht, militärisch durchgedrückt dazustehen. Gute Haltung ist dynamisch, entspannt und wechselnd.

Die Basics für den Friseuralltag:

– Kopf „schwebt“ über der Wirbelsäule (nicht nach vorne schieben)
– Schultern locker – nicht hochziehen
– Bauchspannung leicht aktiv (kein Einziehen, eher „stabilisieren“)
– Gewicht gleichmäßig auf beiden Füßen verteilen

Der häufigste Fehler: Arbeiten aus dem Rücken statt aus den Beinen
Viele Rückenschmerzen entstehen, weil Friseure:

– sich zum Kunden herunterbeugen
– den Stuhl nicht richtig einstellen
– immer aus derselben Position arbeiten

Besser:

– Kundenstuhl konsequent auf Arbeitshöhe bringen
– selbst in die Knie gehen, statt den Rücken zu krümmen
– regelmäßig die Seite wechseln

Das kostet dich am Anfang ein paar Sekunden – erspart aber Jahre an Rückenschmerzen

Mikrobewegung schlägt Marathon-Dehnung
Du brauchst keine 60-minütige Yoga-Session im Salon (obwohl … warum eigentlich nicht?). Schon kleine Dinge helfen enorm:

– Schultern kreisen zwischen zwei Kunden
– Nacken sanft mobilisieren
– Hände ausschütteln
– Gewicht verlagern
– Mini-Pausen bewusst nutzen

Schonhaltung ist kein Schutz – sie ist eine Falle
Schmerzen führen oft dazu, dass wir ausweichen. Kurzfristig angenehm, langfristig fatal. Denn:
– Schonhaltung belastet andere Bereiche
– Muskeln bauen ab
– Fehlstellungen verfestigen sich

Wenn etwas regelmäßig weh tut, ist das kein „Berufsrisiko“, sondern ein Signal. Und Signale sollte man ernst nehmen – nicht überföhnen, sonst bleibt dein Körper stehen wie eine 70er Jahre Gedächtnisfrisur

Gute Haltung ist ein Karriere-Booster

Ein gesunder Rücken bedeutet:

  • weniger Schmerzen
  • mehr Energie
  • längere Berufsausübung
  • bessere Ausstrahlung (ja, Haltung sieht man!)

Also:

Haltung annehmen – aber mit Humor, Bewegung und Verstand.

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