„Nimm Haltung an!“ – Warum dieser „Befehl“ Friseuren den Rücken rettet

Klingt nach Bundeswehr, ist aber pure Selbstfürsorge, denn während du Schere, Föhn und Farbe perfekt einsetzt, macht dein Rücken oft schlapp – und meldet sich mit Rückenschmerzen, Verspannungen oder langfristigen Fehlstellungen.

Also: Zeit, das zu ändern – easy und ohne Drill Sergant 

Friseur sein ist Hochleistungssport – nur ohne Aufwärmen

Du kennst es. Acht Stunden stehen, leicht nach vorne geneigt, Arme auf Schulterhöhe, dazu der berühmte „Friseur-Ausfallschritt“ am Waschbecken…

Das Ergebnis:

– Schonhaltungen (unbewusstes Ausweichen bei Schmerzen)
– Einseitige Belastungen
– Fehlstellungen, die sich über Jahre einschleifen

Die gute Nachricht: Haltung ist kannst du trainieren . Und zwar ohne Fitnessstudio-Abo.

Gute Haltung beginnt im Kopf – und endet nicht im Hohlkreuz
„Gerade stehen“ heißt nicht, militärisch durchgedrückt dazustehen. Gute Haltung ist dynamisch, entspannt und wechselnd.

Die Basics für den Friseuralltag:

– Kopf „schwebt“ über der Wirbelsäule (nicht nach vorne schieben)
– Schultern locker – nicht hochziehen
– Bauchspannung leicht aktiv (kein Einziehen, eher „stabilisieren“)
– Gewicht gleichmäßig auf beiden Füßen verteilen

Der häufigste Fehler: Arbeiten aus dem Rücken statt aus den Beinen
Viele Rückenschmerzen entstehen, weil Friseure:

– sich zum Kunden herunterbeugen
– den Stuhl nicht richtig einstellen
– immer aus derselben Position arbeiten

Besser:

– Kundenstuhl konsequent auf Arbeitshöhe bringen
– selbst in die Knie gehen, statt den Rücken zu krümmen
– regelmäßig die Seite wechseln

Das kostet dich am Anfang ein paar Sekunden – erspart aber Jahre an Rückenschmerzen

Mikrobewegung schlägt Marathon-Dehnung
Du brauchst keine 60-minütige Yoga-Session im Salon (obwohl … warum eigentlich nicht?). Schon kleine Dinge helfen enorm:

– Schultern kreisen zwischen zwei Kunden
– Nacken sanft mobilisieren
– Hände ausschütteln
– Gewicht verlagern
– Mini-Pausen bewusst nutzen

Schonhaltung ist kein Schutz – sie ist eine Falle
Schmerzen führen oft dazu, dass wir ausweichen. Kurzfristig angenehm, langfristig fatal. Denn:
– Schonhaltung belastet andere Bereiche
– Muskeln bauen ab
– Fehlstellungen verfestigen sich

Wenn etwas regelmäßig weh tut, ist das kein „Berufsrisiko“, sondern ein Signal. Und Signale sollte man ernst nehmen – nicht überföhnen, sonst bleibt dein Körper stehen wie eine 70er Jahre Gedächtnisfrisur

Gute Haltung ist ein Karriere-Booster

Ein gesunder Rücken bedeutet:

  • weniger Schmerzen
  • mehr Energie
  • längere Berufsausübung
  • bessere Ausstrahlung (ja, Haltung sieht man!)

Also:

Haltung annehmen – aber mit Humor, Bewegung und Verstand.

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Sei ein Wellenreiter – Wie nicht nur Teenie-Jungs zum Style-Helden werden

Hey, ihr coolen Typen da draußen! Es gibt ein Haarstyling-Phänomen, das nicht nur die Jugendlichen feiern, sondern auch gestandene Männer und das zu Recht: die Dauerwelle oder Permanentumformung. Schwimmt ihr auch auf dieser Welle, solltet ihr einige Dinge beachten, damit euer Swag länger hält.

Warum eine Dauerwelle?

Wir reden hier nicht über die Minipli von Oma oder die Rudi Völler Gedächtnisfrisur. Es geht um die süße Wuschelmähne oder den gelockten Oberkopf mit rasierten Seiten. Der Style, der in jeder Lebenslage, zum Beispiel beim Sport, im Office oder lässigen Absteigen vom Roller cool aussieht und alle eure Bewegungen mitmacht.

Pflege für die Dauerwelle: So bleibt’s cool

Jetzt fragt ihr euch sicher, wie bleibt die Welle auch nach dem Friseur-Preis-Superstar-Tag am Laufen? Hier sind einige Tipps, wie ihr sicherstellt, dass eure Frisur nicht aussieht, als hättet ihr in eine Steckdose gegriffen:

1.Waschen ist nicht gleich waschen!

Denkt daran, dass eine permanente Umformung ein chemischer Prozess ist und  die Haare auf spezielle Weise verändern. Den Lockentraum solltet ihr in den ersten 48 Stunden einfach unangetastet geniessen und danach ein sulfatfreies Shampoo, das sanft und pflegend ist, benutzen. Und nicht zu viel Waschaction: künstliche Locken wollen keine Daily Soap. 

2. Feuchtigkeit, Baby!

Nichts hält eine Welle länger als Feuchtigkeit. Achtet darauf, regelmäßig einen guten Conditioner zu verwenden – denkt an die Haar-Hydration-Mission! Ein Leave-in-Conditioner kann dem Haar extra Glanz und Geschmeidigkeit verleihen. Man Care ist sexy!

3. Blow dry it – aber mit Stil!

Wenn ihr eure Wellen nachbearbeiten wollt, verwendet einen Diffusor. Dies hilft, die Wellen zu definieren, ohne die Struktur eurer neuen Dauerwelle zu ruinieren. Danach könnt ihr die warmen Sommerbrisen genießen, ohne euch um plattes Haar zu sorgen!

4. Stylingprodukte für die coolen Wellen

Verwendet Haarcremes oder leichte Schäume, um die Wellen zu definieren. Achtet darauf, nicht zu viel Produkt zu verwenden, sonst seht ihr aus wie ein Salat mit einer Überdosis Dressing. Wer will schon einen schmierigen Typen?

5. Bürsten geht gar nicht!

Mit gedämpften Wellen solltet ihr zu einem breitzinkigen Kamm greifen oder die Händebenutzen, anstatt zu bürsten. Leichte Knoten? Zieht nicht daran! Das stresst die Locken wie ein nerviger Elternteil.

Ob Beach-Boy-Vibe oder Lederjacken-Look – lasst die Wellen locker und unordentlich, als ob ihr gerade aus dem Ozean geholt wurdet. Diese gepflegten Locken kann jeder tragen und sie adeln einfach jedes Outfit.

Schöne Haare im Schlaf: Tipps für die perfekte Nachtruhe und traumhafte Mähnen

Jeder kennt das Problem: Man wacht morgens auf und sieht aus, als wäre man mit dem Kopf in einem Staubsauger gelandet. Aber keine Sorge! Mit den richtigen Tipps und Tricks kannst du dafür sorgen, dass deine Haare schön und gepflegt in den Tag starten – und das alles während du schläfst!

1. Die richtige Bettwäsche wählen

Beginnen wir mit der Basis – deiner Bettwäsche! Baumwolle kann in der Tat die Haare aufrauen und austrocknen. Stattdessen solltest du auf Satin oder Seidenbezüge umsteigen. Diese Materialien reduzieren die Reibung und helfen, die Haare in Form zu halten, während du schläfst. So wälzt du dich wie eine Prinzessin, ohne dass deine Haare darunter leiden.

 2. Die Haarpflege-Routine

Vorbemerkung: Der Schlüssel zu schönen Haaren liegt in der richtigen Pflege. Verwende eine hochwertige Haarkur oder ein Leave-in-Conditioner vor dem Schlafengehen. Das gibt deinem Haar die nötige Feuchtigkeit, die es braucht, um über Nacht zu regenerieren. Ein schnelles Spray oder Serum kann Wunder wirken, und die besten Effekte gibt es, wenn es einfach Zeit hat, einzuwirken.

3. Haare hoch

Diese Methode wird nicht umsonst empfohlen. Zopf oder Dutt – beides sind großartige Optionen! Ein lockerer, schlaffer Dutt oder ein lockerer Zopf hält das Haar zusammen und reduziert die Reibung während der Nacht. So bleiben die Haarspitzen geschützt und Spliss hat keine Chance! Zudem sieht ein Dutt oder ein Zopf am Morgen einfach süß aus, wenn du zeitgleich aufstehst.

4. Seidenschlafhaube oder Haarband

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, ist eine Seidenschlafhaube oder ein Haarband eine ausgezeichnete Wahl. Diese helfen, die Haare an Ort und Stelle zu halten und verhindern Frizz. Es ist eine kleine Investition, aber den Unterschied wird dein Haar dir danken.

 5. Das richtige Temperature Setting

Das Schlafumfeld spielt ebenfalls eine Rolle. Temperiere dein Schlafzimmer so, dass es nicht zu warm ist. Zu hohe Temperaturen können das Haar austrocknen und Frizz verursachen. Eine kühle Raumtemperatur hilft nicht nur für einen besseren Schlaf, sondern auch für schönere Haare.

6. Die Schlafposition

Wenn du auf dem Bauch schläfst, kann das definitiv zu weniger schönen Haaren führen. Versuche, auf dem Rücken zu schlafen oder deine Haare vor dich zu nehmen, um die Reibung und das Ziehen zu minimieren. Ein einfacher Kniff, der große Auswirkungen auf das Aussehen deiner Haare am nächsten Morgen haben kann!

Locken? Mach doch einfach mal ne dicke Wurst! – 

Mit der Satin-Rolle wirst du über Nacht zur Curly Queen.

Mädels (und mutige Männer), es ist Zeit, das Glätteisen in den Urlaub und die Hitzeschäden in Rente zu schicken! Es gibt nämlich dieses mysteriöse, fluffige Teil, das aussieht wie eine zu groß geratene Wurst, aber eigentlich dein Ticket zu traumhaften Locken ist: die Satin-Rolle.

Oder nennen wir sie: Die Glamour-Wurst.

Aber was zum Kamm ist eine Satin-Rolle?

Stell dir eine große, weiche Wurst vor – aber nicht zum Grillen, sondern zum Glamourn. Diese mit Satin ummantelte Rolle sieht zwar aus als hätten sich eine Poolnudel und ein Negligee vergnügt, aber unterschätze sie nicht: Dieses Ding zaubert dir “heatless curls” – also Locken ohne Hitze, ohne Schmerz, ohne Drama. Fast zu schön, um wahr zu sein.

So funktioniert der Zaubertrick (aka die Wurst-Taktik)

  1. Wasche dein Haar, gehe durch deine Pflegeroutine, föhne es oder wenn du keine Lust auf Waschgang hast, feuchte es nur leicht an. Kein triefnasses Haar – wir wollen Locken, keinen Schnupfen.
  2. Teil dein Haar in zwei Partien. Denk an Prinzessin Leia, aber eleganter.
  3. Platziere die Satin-Rolle wie ein Heiligenschein auf deinem Kopf. Ja, du wirst aussehen wie ein Croissant auf zwei Beinen. Mach trotzdem weiter.
  4. Wickle Strähne für Strähne um die Rolle. Wie bei einer Roulade – eng und liebevoll. Je dicker die Strähne, umso größer die Locken.
  5. Fixieren. Mit Scrunchies, Clips oder deiner inneren Entschlossenheit.
  6. Schlaf damit. Du wirst aussehen wie ein französischer Frühstücksteller, aber hey – der ist auch ein süßes Teilchen.
  7. Gönn Dir ein Satin Upgrade. Ein Satinkissen oder eine Satinhaube verringern Reibung und du schläfst wie eine Prinzessin.  
  8. Am Morgen: Aufrollen, aufschütteln, ausrasten. Jetzt bist du offiziell im Locken-Olymp angekommen.

Pro-Tipp für Vielreisende: Die Wurst geht mit auf Tour!

Fliegen oder Bahnfahren? Kein Problem!

  • Im Flugzeug: Statt Halskrause – nimm die Satinrolle! Sie stützt deinen Kopf UND gibt dir Locken. Zwei Fliegen (haha) mit einmal Handgepäck!
  • Im Zug: Während andere sich über das Bord-WLAN ärgern, arbeitest du heimlich an deiner Hollywood-Mähne.
  • Auf dem Hostelbett: Kein Fön? Kein Glätteisen? Kein Problem. Die Wurst hat dich – buchstäblich – umwickelt.

Warum solltest du diese Locken lieben?

  • Zero Hitze. Zero Damage. Deine Haare sagen: „Danke, Königin.“
  • Overnight Magic. Während du schläfst, wird aus Hagritt Haar eine Cinderella Mähne.
  • Lang haltende Locken. Die halten länger als deine letzte situationship.
  • Satin = Anti-Frizz. Keine Hexenhaare mehr am nächsten Morgen.

Die Wurst des Vertrauens

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Arschlange Haare kann nicht jeder – und das ist auch gut so

Mal ehrlich: Wir alle kennen mindestens eine dieser Personen mit wallenden, glänzenden, arschlangen Haaren, die scheinbar seit ihrer Geburt nie eine Schere gesehen haben. Die wachsen natürlich auch ganz ohne Hilfe….. Und alle anderen versuchen krampfhaft ihre Haarlänge mit allen Mittel zu befeuern.

Doch bevor ihr vor Neid den nächsten Friseursalon stürmt oder eure Kopfhaut mit Zwiebelsaft einreibt, atmet mal kurz durch, denn es gibt Gründe, warum nicht alle eine Rapunzel werden können.

Genetik: Die größte Spaßbremse

Die bittere Wahrheit ist: Deine Gene entscheiden, wie lang dein Haar überhaupt werden kann. Die sogenannte Wachstumsphase (Anagenphase) bestimmt, wie lange ein Haar aktiv wächst, bevor es in den Ruhestand geht, ausfällt und durch ein neues ersetzt wird. Bei manchen beträgt diese Phase 2 Jahre. Bei anderen – meistens den Haargöttinnen aus der Shampoo-Werbung – sind es locker 6 bis 8 Jahre. 

Rechne nach: Dein Haar wächst im Schnitt 1–1,5 cm pro Monat.

• Nach 3 Jahren: ca. 36–54 cm (also so Brusthöhe, wenn du Glück hast).

• Nach 7 Jahren: maximal um die 120 cm – das ist aber schon absolute genetische Oberklasse.

Kein Wunder, dass einige Haare wie Lianen haben, während andere sich „nur“ einem schulterlangen Frizz-Bob erarbeiten. Manche Leute gewinnen im genetischen Haarlotto. Der Rest bekommt ein Trostpflaster und Haargummis im 10er-Pack.

Pflege: Magie und Zerstörung

Jetzt mal ehrlich – was machst du mit deinen Haaren so den lieben langen Tag?

Waschen, föhnen, glätten, färben, blondieren, toupiert, festgesprayt, und dann noch beleidigt, weil sie nicht wachsen? Das ist, als würde man jeden Tag Kuchen essen und sich wundern, warum man keine Bauchmuskeln hat.
Langhaarige Menschen – die echten, nicht die mit Extensions – behandeln ihr Haar oft wie einen zerbrechlichen Schatz.
– Keine Hitze
– Keine chemischen Exzesse
– Bürsten mit Wildschweinborsten wie ein viktorianischer Adliger.
– Schlafen auf Seidenkissen
– Und wehe, jemand atmet falsch in Richtung Spitzen – sofort wird Öl einmassiert.

Let’s face it: Wer Haare bis zum Hintern will, muss bereit sein, sein Leben der Haarpflege zu opfern. Oder zumindest einen Teil der Freizeit.

Haarschnitt: Schneiden, um zu wachsen? Hä?

Hier kommt ein Mythos, der sich hält wie ein schlecht gestufter Pony: “Wenn du die Spitzen regelmäßig schneidest, wachsen die Haare schneller.”Nein. Tun sie nicht.
Aber! Wenn du sie nicht schneidest, brechen sie irgendwann ab. Und das fühlt sich dann an, als würden sie nicht wachsen. In Wahrheit wachsen sie – du siehst es nur nicht, weil die letzten 10 cm als Opfergabe an den Splissgott gegangen sind.
Menschen mit arschlangen Haaren schneiden regelmäßig nur so viel wie nötig, oft nach dem Motto: “Nur die toten Spitzen, bitte.”

Also: Schneiden ist nicht böse. Nur schlecht geschnittene Haare sind es.

Die unbequeme Wahrheit: Nicht jeder sollte arschlange Haare haben

Jetzt mal Butter bei die Pomaden: Nur weil man kann, heißt es nicht, dass man sollte. Arschlange Haare sind schön – wenn sie gepflegt, gesund und mit Stil getragen werden. Sie stehen aber nicht jedem. Manche tragen ihre Mähne einfach wie einen Vorhang mit einem Haargummi von anno dazumal in der Mitte. In solchen Fällen ist ein gut geschnittener Bob erfrischender als die wilde Langhaarfantasie.

Wenn du also gerade überlegst, ob du deine Haare auf Teufel komm raus wachsen lassen sollst, frag dich: Möchte ich wirklich 30 Minuten lang Conditioner einmassieren? Bin ich bereit, Haare in der Suppe, Zahnbürste und Unterhose zu finden? Habe ich die Geduld einer tibetischen Nonne?

Wenn nicht – keine Sorge. Auch schulterlange Haare können göttlich aussehen.

Fazit (für alle mit Haarwachstumsfrust):

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 „500 € für ’ne Handtasche, aber beim Friseur wird geknausert? Echt jetzt?“

Warum ist das so? Da wird ohne mit der perfekt konturierten Wimper zu zucken eine Designertasche für 500 Euro gekauft – „weil sie soooo gut zum Outfit passt“ –, man gibt 120 Euro für eine Sonnenbrille aus, mit der man aussieht wie ein Star auf dem Weg zur Steuerhinterziehung, und das Badezimmerregal biegt sich unter 16 Seren, drei Glow-Ölen und einer Creme, die die man eigentlich aufs Brot schmieren sollte, weil sie Kaviar enthält.

Aber wehe, der Friseur will für einen professionellen Haarschnitt mehr als 40 Euro haben – dann läuft unterschwellig plötzlich die Excel-Tabelle mit dem Monatsbudget durch die Hirnrinde und der Gesichtsausdruck verwandelt sich in eine Mischung aus Schockstarre und Empörung.

„So viel für ein bisschen Spitzen schneiden?“

Ähm… nein, Schatz. Nicht nur Spitzen schneiden. Bildung. Handwerk. Kunst. Können. Und vor allem: DEIN GESICHTSRAHMEN.

Haare kann man nicht ausziehen!

Die Handtasche kannst du in den Schrank stellen oder verkaufen, wenn sie nicht mehr gefällt.

Die Sonnenbrille landet im Handschuhfach, sobald sie nicht mehr gebraucht wird und das ist in unserem zu 80%  Kuschelgrau am Himmel oft.

Aber deine Haare?

Die sind. Immer. Da.

Du trägst sie 24/7. Im Job beim Date, bei Feiern, bei jedem Foto. Und an ihnen hängt unweigerlich der erste Eindruck von dir.

Und der Clou?!: Gute Haare gibt es nicht von der Stange. Sie kommen vom Profi. Die bilden sich weiter. Die kennen Trends, Techniken, Typberatung, Schnitte, Farben, Produkte – und ja, die wissen auch, dass dein Wunsch nach „nur ein bisschen was ab“ eigentlich wirklich bedeutet.

Der Friseurbesuch ist kein Luxus – er ist eine Investition

Investiere in deinen Haarschnitt, wie du in dein Lieblingsserum investierst – denn der Haarschnitt ist sofort sichtbar und nicht erst nach 8 Wochen angeblich „Poren verfeinert“.

Ein guter Friseur weiß, was zu dir passt. Er kann zehn Jahre jünger oder fünf Kilo leichter zaubern – optisch, versteht sich.

Er sorgt dafür, dass du morgens nicht 30 Minuten vor dem Spiegel kämpfst wie mit einem widerspenstigen Gartenschlauch.

Bevor du also das nächste Mal 89 Euro für eine Lippenstiftfarbe ausgibst, die „nur limitiert“ ist (weil man sie nachher eh nicht mehr will), überleg mal:

Wann warst du das letzte Mal richtig zufrieden mit deinem Haarschnitt?

Wenn die Antwort ist: „Puh… keine Ahnung“,dann ist es Zeit, mal in etwas zu investieren, das wirklich zählt.

Nicht in Designer-Logos – Sondern in dich!

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Vitamin C Pulver zum Haare entfärben? Klingt wie ein Smoothie – ist aber nicht gesund!

Wieder eine Empfehlung aus fragwürdigen Quellen, die dir eine vermeintlich großartige Möglichkeit in die Hand gibt, um misslungene Farbergebnisse zu eliminieren, das Einzige, was hier allerdings eliminiert wird ist dein Haar. Vitamin C ist großartig, um dein Immunsystem aufzufrischen, aber wenn es um Haare geht, kann das Ganze ziemlich sauer werden!

Wie funktioniert das?

Viele Influencer und DIY-Gurus preisen es an: Es soll aggressiv Farbreste aus den Haaren ziehen und sie in einen schimmernden, gesunden Zustand verwandeln. Doch Fakt ist: Das ist kein Smoothie-Rezept. Ein wenig Vitamin C hier und ein bisschen Wasser da – und voilà, du hast ein Haarwunder… So einfach ist das leider nicht!

Das gefährliche Mischverhältnis: Achtung, Chemie-Alarm!

Wenn du mit Vitamin C Pulver experimentierst, kann es schnell kritisch werden. Eine Mischung  mit Shampoo, Kur und Conditioner mag gehen, eine Mischung mit Wasser? NO WAY! 

Und wenn du denkst, „mehr ist mehr“? Spoiler-Alarm: Das führt eher zu einer sauren Überraschung für dein Haar und deine Kopfhaut.

Vitamin C fürs Gesicht = Glow! Vitamin C für das Haar? = STROH!

Entzieht Vitamin C dem Haar Farbe?

Ein weiteres großes Missverständnis: Viele denken, dass beim Einsatz von Vitamin C Pulver alles, was künstlich ist, flöten geht – und das im Handumdrehen. Aber: dein Naturhaar bleibt genau das: Naturhaar. Nur die künstlichen Pigmente werden „gekickt“, deine natürlichen Pigmente lässt der Vitaminkick völlig kalt.

Mischt du das Vitamin C nicht richtig, ist das Farbergebnis unberechenbar. Gerade alte Pigmente werden nicht gleichmäßig abgetragen. Deine Haarbeschaffenheit ist nicht überall gleich. Vitamin C ist aggressiv, schon nach einer Behandlung fühlt sich deine Kopfhaut und das Haar extrem spröde und trocken an.

Besondere Vorsicht bei blondiertem oder trockenem Haar 

Jetzt kommen wir zum wirklich kritischen Punkt. Wenn dein Haar bereits blondiert oder sowieso schon trocken ist, könnte das Ganze schlimmer enden, als eine auf dem Rost vergessene Wurst bei der letzten Grillparty. Nach der Behandlung könnte sich deine Kopfhaut anfühlen wie die Wüste Gobi nach einem Sandsturm – stumpf, rau und ausgelutscht. 

Wichtig: Feuchtigkeit und Pflege sind Pflicht, keine Frage des „Vielleicht“! Also nach der Behandlung einfach einen Gang zurückschalten und Gutes tun, dann hast du eher eine Chance für die Rückkehr aus dem Frisuren-Exil.

Und jetzt der Klassiker: Direkt danach drüber färben? 

Das ist aber der wahre Clou! Das gleichzeitige Färben der Haare ohne vernünftige Pflege nach der Vitamin C Behandlung? Das ist so klug wie direkt nach einer Darmspiegelung ein Chili con Carne zu essen. Genau wie dein Darm eine gute Flora braucht, benötigt dein Haar eine stabile Schuppenschicht. Glaub mir, deine Haare werden sich danach nicht gerade geschmeichelt fühlen und hast du beim Färben noch Restbestände Vitamin C im Haar – hilft auch kein Arzt mehr, um diesen Farbunfall zu reparieren.

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5 Tipps, wie deine Haarfarbe länger hält – und vielleicht auch deine Beziehung 

Ein Traum: Du hast dir die Haare färben lassen und jetzt glänzen sie wie die Sonne – bis zur nächsten Haarwäsche.

Oh nein! Was tun? Sofort wieder zum Friseur zu rennen oder die Farbe mit einem DIY-Experiment retten? 

Hier sind fünf Tipps, die deine Haarfarbe länger unter Verschluss halten – vielleicht inspiriert das auch dazu, die Beziehung zu deinem Partner ein bisschen aufzufrischen. Schließlich will man ja, dass die Liebe (und die Farbe) nicht so schnell verblasst!

Nicht zu heiß waschen – Eine Abkühlung, bitte!

Heißes Wasser ist der Feind deiner Haarfarbe. Es ist wie ein toxischer Ex: Es zieht die Pigmente raus und lässt den Glanz schmelzen. Du willst doch nicht, dass dein Haar aussieht wie ein verwelktes Blumenbouquet! Halte es lauwarm. Eine kleine Abkühlung schadet nie – sowohl beim Duschen als auch in der Beziehung. Schließlich hält Wärme die Dinge am Laufen, zu viel Hitze führt nur zu Problemen.

Bis zu 48 Stunden Pause – Nicht gleich zurückschreiben!

Nach dem Färben heißt es: Geduld bewahren. Wasch deinem Haar in den ersten 48 Stunden nicht! Gib den Pigmenten die Zeit, sich richtig in die Schuppenschicht einzuarbeiten, so wie bei Dates: Nicht sofort zurückschreiben, lass das Interesse steigen! Du willst ja nicht, dass die neue Farbe gleich wieder schwindet. Ein bisschen Abstand hat noch nie geschadet.

Hitze-Stop! – Chill für die Pigmente

Gerade frisch gefärbt, sollten Stylingtools wie Glätteisen und Lockenstäbe im Schrank bleiben. Direkt nach dem Färben brauchen die Pigmente einen Chill-Modus, nicht gleich ein Sauna-Treatment! Es ist, als würde man frische Blumen direkt in die Mikrowelle stecken. Sag „Nein“ zu übermäßiger Hitze und gönn deinem Haar eine kleine Auszeit, damit die Farbe auch ganz brav bleibt.

Mildes Shampoo – Der friedliche Urlaub für deine Haare

Aggressive Shampoos sind wie Streit im Urlaub: Sie ruinieren alles! Greif stattdessen zu einem milden, pH-ausgeglichenen Shampoo. Stressfreies Shampoo sagt einfach: „Klar, wir halten es entspannt.” Wasche dein Haar nicht zu häufig und dehne das Shampoo etwas mit Wasser, um es noch sanfter zu machen. Du wirst sehen, der Frieden bleibt.

Repair, Baby! – Pflege für die Liebe

Gesundes Haar ist die beste Basis für langanhaltende Farbe. Es hält die Pigmente wie eine vertrauensvolle Beziehung fest. Ohne Pflege ist Farbe wie Tinder ohne Profilbild – da hält nichts lange. Investiere in gute Haarpflegeprodukte, die reparierend wirken. So bleibt das Haar nicht nur gesund, sondern sieht auch frisch und strahlend aus – und das ist nicht nur für die Haarfarbe wichtig, sondern auch für das Aussehen deiner Beziehung.

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7 Fakten über Silbershampoo, die du nicht hören willst – aber hören musst!

Also: Wenn du denkst, Silbershampoo ist das magische Einhorn, das dein Haar in einen kühlen Traum verwandelt, dann halte dich fest! 

Hier sind 7 Fakten über Silbershampoo, die dir vielleicht nicht gefallen werden…

Viele machen es nämlich einfach falsch! 

1. Macht Silbershampoo dein Haar heller? 

NEIN! Silbershampoo zaubert nichts auf. Es gibt Pigmente ab, um deiner Mähne einen kühleren Look zu verleihen, aber aufhellen? Da hilft kein Shampoo der Welt! Es wirkt eher wie ein cooler Farbfilter für dein Haar!

2. Pflegt es deine Haare? 

Auf GAR keinen Fall. Silbershampoo hat einen sauren pH-Wert, was bedeutet, dass deine Haare nach der Anwendung eher nach Stroh statt nach glattem Seide anfühlen. Also: Niemals ohne Conditioner, Kur oder Leave-In rausgehen, wenn du dein Haar nicht in ein Heu-Bündel verwandeln willst! 

 3. Kann es ein fleckiges Blond retten? 

Nope! Das Silbershampoo frischt nur professionell blondiertes Haar auf, wenn es mal zu warm wird. Es ist kein Wunder-Werkzeug für katastrophal blonde Unfälle. Sorry!!!

4. Ist es zum Färben gedacht? 

Falsch! Silbershampoo ersetzt kein Glossing oder eine Farbbehandlung. Es ist lediglich ein Auffrischungsprodukt, nicht mehr. Und beim Färben solltest du dir lieber einen echten Farbprofi schnappen!

5. Macht es Sinn bei einem gelben Ansatz und weißen Spitzen? 

Nö! Silbershampoo unterscheidet nicht, und das ist das Problem. Dein Ansatz bleibt neutral-gelb, während die Spitzen lila werden. Das Ergebnis? Sieht aus wie ein ungerührter Bananen-Blaubeer-Smoothie. Lecker? Nein, danke!

6. Tägliche Anwendung? Bitte nicht! 

Silbershampoo sollte nicht zum täglichen Kumpel werden. Benutze es nur, wenn dein Blond zu warm wird! Alterniere zwischen Feuchtigkeit und Proteinen, damit dein Haar glänzt und nicht aussieht wie alter Mais. 

7. Gibt es Unterschiede bei Silbershampoos? 

Ja, die gibt es! 

– Violett: Für einen zarten Gelbton. 

– Blau-Violett: Für intensives Gelb. 

Falsch angewendet kann dein Blond schnell einen moosig-grünen Sumpf-Look annehmen. Not sexy, oder? 

Silbershampoo ist kein magisches Einhorn! 

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Mythos: Lufttrocknen ist besser für die Haare?

Also bitte! Wir müssen mal wieder über einen weitverbreiteten Mythos sprechen, der in der Haarpflege-Welt herumgeht: „Lufttrocknen ist besser für die Haare.“

 Spoiler-Alarm: Das ist ganz bestimmt nicht die Wahrheit! Willkommen in der Realität…

Wenn du deine Haare nach dem Waschen einfach lufttrocknen lässt, tust du ihnen und dir keinen Gefallen. 

Warum Lufttrocknen keine gute Idee ist?

Strukturschäden: 

Während das Haar unkontrolliert eintrocknet, quillt die Struktur auf, und voilà: Risse und Frizz sind vorprogrammiert. Kein Glanz, kein Volumen und eine Form? Hahaha, vergiss es! Das ist ein Look, den du nicht anstreben willst!

Schmutzmagnet: 

Exposed to the Environment! Dein schönes, offenes Haar zieht die volle Breitseite an Umwelteinflüssen an – Feinstaub, saurer Regen, Bakterien und Autoabgase setzen sich auf deiner Mähne ab. Nur ein Spülschwamm ist genauso einladend. 

Hot tools? 

Vergiss es! Wer nach dem Lufttrocknen zum Glätteisen greift, hat eigentlich schon verloren. Das Haar ist dann meist schon durch das Lufttrocknen stark mitgenommen und spröde, dann noch mit dem Bügeleisen drüber? Das möchtest du wirklich vermeiden!

Stell dir mal vor, du wäschst einen weißen Kittel und lässt ihn einfach nass auf den Boden liegen. Macht das jemand? Richtig – das würde niemand tun! Warum also bei deinen Haaren?

Die Lösung: Richtig geföhnt ist gleich gepflegt! Mit einem Hitzeschutz, einem passenden Föhn und ein bisschen Köpfchen wird das Haar geschmeidiger. So schließt es sich die Schuppenschicht optimal, das Haar ist belastbarer und sieht einfach besser aus!

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