DER BOB GING SCHIEF: Das Widerrufsrecht beim Friseur

Du hast dir die Haare schneiden lassen, aber: Der Bob sitzt schief! Du blickst in den Spiegel und denkst: „WTF? Das sollte nicht so aussehen!“ . Es ist der Albtraum eines jeden Friseur-Besuchs: Was der letzte Schrei in Sachen Hairfashion werden sollte ist, nun ein Schrei der Enttäuschung. Wie reklamierst Du das am besten????

Kein Widerrufsrecht wie bei Internetanbietern.

Stell dir vor, du könntest deinen Friseur anrufen und sagen: „Hey, ich hätte gerne meinen alten Look zurück, bitte!“ Leider ist das beim Friseurbesuch nicht möglich. Hier handelt es sich um einen Werkvertrag, und du bekommst kein „14 Tage testen und zurück“ wie bei deinem neuesten Gadget von Amazon. Punkt. Du bist also stuck mit dem Bob, es sei denn, du hast alle nötigen Schritte befolgt.

Erst Nachbesserung – immer

Die gute Nachricht ist: Dein Friseur hat die Möglichkeit, seine „Wartungsarbeiten“ durchzuführen. Auch wenn du die Nackenhaare hasst oder die Farbe mehr nach „Schimmel“ als nach „Schokolade“ aussieht, muss der Salon die Chance bekommen, es wieder ins Lot zu bringen – und zwar kostenlos. Das bedeutet, du kannst auch mehrmals zurückkommen, falls nötig! 

Wann Nachbesserung endet

Hier wird es knifflig. Wenn die Reparatur aber wirklich unmöglich ist, dann kommen die großen Fragen ins Spiel: Ist dein Bob vielleicht zu kurz geschnitten? Sorry, aber Haare wachsen nicht schneller! Und wenn die Farbe so chemisch behandelt wurde, dass sie aussieht, als käme sie direkt aus einem Psycho-Thriller? Auch nicht gut! In diesen Fällen ist es Zeit für den Rücktritt vom Vertrag. Du hast das Recht auf dein Geld zurück und eventuell sogar auf Schadensersatz – zum Beispiel, falls du zu einem anderen Friseur musst, um das Problem zu lösen.

Der Killer-Punkt, den 90 % vermasseln

Jetzt kommt der geheimnisvolle Teil, den fast jeder falsch macht. Wenn du deine Dolly-Frisur reklamierst,
DANN LASS DIE FINGER VON DEINEN HAAREN!!!!!!
Das bedeutet: Kein Nachfärben, kein Gloss, kein Silbershampoo, kein Tönungstrick und auf gar keinen Fall DIY-Experimente mit der Schere – egal, wie verlockend! Sobald du selbst Hand anlegst, sieht der Friseur rot, und damit killst du deinen Beweis und verlierst dein Nachbesserungsrecht. Denn niemand kann dann genau sagen, ob die Katastrophe aus dem Salon oder dem heimischen Badezimmer stammt.

Also:

– Erst reklamieren: Sag deinem Friseur freundlich, dass dir der Schnitt oder die Farbe nicht gefällt.

– Finger weg von deinen Haaren: Überlasse das Nachbessern ruhig dem Profi!

– Dann Nachbesserung: Gib dem Salon die Chance, das Ruder herumzureißen.

– Geld zurück, falls nötig: Wenn alles schiefgeht und nichts hilft, dann hast du das Recht auf Rückzahlung.

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„Nimm Haltung an!“ – Warum dieser „Befehl“ Friseuren den Rücken rettet

Klingt nach Bundeswehr, ist aber pure Selbstfürsorge, denn während du Schere, Föhn und Farbe perfekt einsetzt, macht dein Rücken oft schlapp – und meldet sich mit Rückenschmerzen, Verspannungen oder langfristigen Fehlstellungen.

Also: Zeit, das zu ändern – easy und ohne Drill Sergant 

Friseur sein ist Hochleistungssport – nur ohne Aufwärmen

Du kennst es. Acht Stunden stehen, leicht nach vorne geneigt, Arme auf Schulterhöhe, dazu der berühmte „Friseur-Ausfallschritt“ am Waschbecken…

Das Ergebnis:

– Schonhaltungen (unbewusstes Ausweichen bei Schmerzen)
– Einseitige Belastungen
– Fehlstellungen, die sich über Jahre einschleifen

Die gute Nachricht: Haltung ist kannst du trainieren . Und zwar ohne Fitnessstudio-Abo.

Gute Haltung beginnt im Kopf – und endet nicht im Hohlkreuz
„Gerade stehen“ heißt nicht, militärisch durchgedrückt dazustehen. Gute Haltung ist dynamisch, entspannt und wechselnd.

Die Basics für den Friseuralltag:

– Kopf „schwebt“ über der Wirbelsäule (nicht nach vorne schieben)
– Schultern locker – nicht hochziehen
– Bauchspannung leicht aktiv (kein Einziehen, eher „stabilisieren“)
– Gewicht gleichmäßig auf beiden Füßen verteilen

Der häufigste Fehler: Arbeiten aus dem Rücken statt aus den Beinen
Viele Rückenschmerzen entstehen, weil Friseure:

– sich zum Kunden herunterbeugen
– den Stuhl nicht richtig einstellen
– immer aus derselben Position arbeiten

Besser:

– Kundenstuhl konsequent auf Arbeitshöhe bringen
– selbst in die Knie gehen, statt den Rücken zu krümmen
– regelmäßig die Seite wechseln

Das kostet dich am Anfang ein paar Sekunden – erspart aber Jahre an Rückenschmerzen

Mikrobewegung schlägt Marathon-Dehnung
Du brauchst keine 60-minütige Yoga-Session im Salon (obwohl … warum eigentlich nicht?). Schon kleine Dinge helfen enorm:

– Schultern kreisen zwischen zwei Kunden
– Nacken sanft mobilisieren
– Hände ausschütteln
– Gewicht verlagern
– Mini-Pausen bewusst nutzen

Schonhaltung ist kein Schutz – sie ist eine Falle
Schmerzen führen oft dazu, dass wir ausweichen. Kurzfristig angenehm, langfristig fatal. Denn:
– Schonhaltung belastet andere Bereiche
– Muskeln bauen ab
– Fehlstellungen verfestigen sich

Wenn etwas regelmäßig weh tut, ist das kein „Berufsrisiko“, sondern ein Signal. Und Signale sollte man ernst nehmen – nicht überföhnen, sonst bleibt dein Körper stehen wie eine 70er Jahre Gedächtnisfrisur

Gute Haltung ist ein Karriere-Booster

Ein gesunder Rücken bedeutet:

  • weniger Schmerzen
  • mehr Energie
  • längere Berufsausübung
  • bessere Ausstrahlung (ja, Haltung sieht man!)

Also:

Haltung annehmen – aber mit Humor, Bewegung und Verstand.

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Sei ein Wellenreiter – Wie nicht nur Teenie-Jungs zum Style-Helden werden

Hey, ihr coolen Typen da draußen! Es gibt ein Haarstyling-Phänomen, das nicht nur die Jugendlichen feiern, sondern auch gestandene Männer und das zu Recht: die Dauerwelle oder Permanentumformung. Schwimmt ihr auch auf dieser Welle, solltet ihr einige Dinge beachten, damit euer Swag länger hält.

Warum eine Dauerwelle?

Wir reden hier nicht über die Minipli von Oma oder die Rudi Völler Gedächtnisfrisur. Es geht um die süße Wuschelmähne oder den gelockten Oberkopf mit rasierten Seiten. Der Style, der in jeder Lebenslage, zum Beispiel beim Sport, im Office oder lässigen Absteigen vom Roller cool aussieht und alle eure Bewegungen mitmacht.

Pflege für die Dauerwelle: So bleibt’s cool

Jetzt fragt ihr euch sicher, wie bleibt die Welle auch nach dem Friseur-Preis-Superstar-Tag am Laufen? Hier sind einige Tipps, wie ihr sicherstellt, dass eure Frisur nicht aussieht, als hättet ihr in eine Steckdose gegriffen:

1.Waschen ist nicht gleich waschen!

Denkt daran, dass eine permanente Umformung ein chemischer Prozess ist und  die Haare auf spezielle Weise verändern. Den Lockentraum solltet ihr in den ersten 48 Stunden einfach unangetastet geniessen und danach ein sulfatfreies Shampoo, das sanft und pflegend ist, benutzen. Und nicht zu viel Waschaction: künstliche Locken wollen keine Daily Soap. 

2. Feuchtigkeit, Baby!

Nichts hält eine Welle länger als Feuchtigkeit. Achtet darauf, regelmäßig einen guten Conditioner zu verwenden – denkt an die Haar-Hydration-Mission! Ein Leave-in-Conditioner kann dem Haar extra Glanz und Geschmeidigkeit verleihen. Man Care ist sexy!

3. Blow dry it – aber mit Stil!

Wenn ihr eure Wellen nachbearbeiten wollt, verwendet einen Diffusor. Dies hilft, die Wellen zu definieren, ohne die Struktur eurer neuen Dauerwelle zu ruinieren. Danach könnt ihr die warmen Sommerbrisen genießen, ohne euch um plattes Haar zu sorgen!

4. Stylingprodukte für die coolen Wellen

Verwendet Haarcremes oder leichte Schäume, um die Wellen zu definieren. Achtet darauf, nicht zu viel Produkt zu verwenden, sonst seht ihr aus wie ein Salat mit einer Überdosis Dressing. Wer will schon einen schmierigen Typen?

5. Bürsten geht gar nicht!

Mit gedämpften Wellen solltet ihr zu einem breitzinkigen Kamm greifen oder die Händebenutzen, anstatt zu bürsten. Leichte Knoten? Zieht nicht daran! Das stresst die Locken wie ein nerviger Elternteil.

Ob Beach-Boy-Vibe oder Lederjacken-Look – lasst die Wellen locker und unordentlich, als ob ihr gerade aus dem Ozean geholt wurdet. Diese gepflegten Locken kann jeder tragen und sie adeln einfach jedes Outfit.

Schöne Haare im Schlaf: Tipps für die perfekte Nachtruhe und traumhafte Mähnen

Jeder kennt das Problem: Man wacht morgens auf und sieht aus, als wäre man mit dem Kopf in einem Staubsauger gelandet. Aber keine Sorge! Mit den richtigen Tipps und Tricks kannst du dafür sorgen, dass deine Haare schön und gepflegt in den Tag starten – und das alles während du schläfst!

1. Die richtige Bettwäsche wählen

Beginnen wir mit der Basis – deiner Bettwäsche! Baumwolle kann in der Tat die Haare aufrauen und austrocknen. Stattdessen solltest du auf Satin oder Seidenbezüge umsteigen. Diese Materialien reduzieren die Reibung und helfen, die Haare in Form zu halten, während du schläfst. So wälzt du dich wie eine Prinzessin, ohne dass deine Haare darunter leiden.

 2. Die Haarpflege-Routine

Vorbemerkung: Der Schlüssel zu schönen Haaren liegt in der richtigen Pflege. Verwende eine hochwertige Haarkur oder ein Leave-in-Conditioner vor dem Schlafengehen. Das gibt deinem Haar die nötige Feuchtigkeit, die es braucht, um über Nacht zu regenerieren. Ein schnelles Spray oder Serum kann Wunder wirken, und die besten Effekte gibt es, wenn es einfach Zeit hat, einzuwirken.

3. Haare hoch

Diese Methode wird nicht umsonst empfohlen. Zopf oder Dutt – beides sind großartige Optionen! Ein lockerer, schlaffer Dutt oder ein lockerer Zopf hält das Haar zusammen und reduziert die Reibung während der Nacht. So bleiben die Haarspitzen geschützt und Spliss hat keine Chance! Zudem sieht ein Dutt oder ein Zopf am Morgen einfach süß aus, wenn du zeitgleich aufstehst.

4. Seidenschlafhaube oder Haarband

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, ist eine Seidenschlafhaube oder ein Haarband eine ausgezeichnete Wahl. Diese helfen, die Haare an Ort und Stelle zu halten und verhindern Frizz. Es ist eine kleine Investition, aber den Unterschied wird dein Haar dir danken.

 5. Das richtige Temperature Setting

Das Schlafumfeld spielt ebenfalls eine Rolle. Temperiere dein Schlafzimmer so, dass es nicht zu warm ist. Zu hohe Temperaturen können das Haar austrocknen und Frizz verursachen. Eine kühle Raumtemperatur hilft nicht nur für einen besseren Schlaf, sondern auch für schönere Haare.

6. Die Schlafposition

Wenn du auf dem Bauch schläfst, kann das definitiv zu weniger schönen Haaren führen. Versuche, auf dem Rücken zu schlafen oder deine Haare vor dich zu nehmen, um die Reibung und das Ziehen zu minimieren. Ein einfacher Kniff, der große Auswirkungen auf das Aussehen deiner Haare am nächsten Morgen haben kann!

Locken? Mach doch einfach mal ne dicke Wurst! – 

Mit der Satin-Rolle wirst du über Nacht zur Curly Queen.

Mädels (und mutige Männer), es ist Zeit, das Glätteisen in den Urlaub und die Hitzeschäden in Rente zu schicken! Es gibt nämlich dieses mysteriöse, fluffige Teil, das aussieht wie eine zu groß geratene Wurst, aber eigentlich dein Ticket zu traumhaften Locken ist: die Satin-Rolle.

Oder nennen wir sie: Die Glamour-Wurst.

Aber was zum Kamm ist eine Satin-Rolle?

Stell dir eine große, weiche Wurst vor – aber nicht zum Grillen, sondern zum Glamourn. Diese mit Satin ummantelte Rolle sieht zwar aus als hätten sich eine Poolnudel und ein Negligee vergnügt, aber unterschätze sie nicht: Dieses Ding zaubert dir “heatless curls” – also Locken ohne Hitze, ohne Schmerz, ohne Drama. Fast zu schön, um wahr zu sein.

So funktioniert der Zaubertrick (aka die Wurst-Taktik)

  1. Wasche dein Haar, gehe durch deine Pflegeroutine, föhne es oder wenn du keine Lust auf Waschgang hast, feuchte es nur leicht an. Kein triefnasses Haar – wir wollen Locken, keinen Schnupfen.
  2. Teil dein Haar in zwei Partien. Denk an Prinzessin Leia, aber eleganter.
  3. Platziere die Satin-Rolle wie ein Heiligenschein auf deinem Kopf. Ja, du wirst aussehen wie ein Croissant auf zwei Beinen. Mach trotzdem weiter.
  4. Wickle Strähne für Strähne um die Rolle. Wie bei einer Roulade – eng und liebevoll. Je dicker die Strähne, umso größer die Locken.
  5. Fixieren. Mit Scrunchies, Clips oder deiner inneren Entschlossenheit.
  6. Schlaf damit. Du wirst aussehen wie ein französischer Frühstücksteller, aber hey – der ist auch ein süßes Teilchen.
  7. Gönn Dir ein Satin Upgrade. Ein Satinkissen oder eine Satinhaube verringern Reibung und du schläfst wie eine Prinzessin.  
  8. Am Morgen: Aufrollen, aufschütteln, ausrasten. Jetzt bist du offiziell im Locken-Olymp angekommen.

Pro-Tipp für Vielreisende: Die Wurst geht mit auf Tour!

Fliegen oder Bahnfahren? Kein Problem!

  • Im Flugzeug: Statt Halskrause – nimm die Satinrolle! Sie stützt deinen Kopf UND gibt dir Locken. Zwei Fliegen (haha) mit einmal Handgepäck!
  • Im Zug: Während andere sich über das Bord-WLAN ärgern, arbeitest du heimlich an deiner Hollywood-Mähne.
  • Auf dem Hostelbett: Kein Fön? Kein Glätteisen? Kein Problem. Die Wurst hat dich – buchstäblich – umwickelt.

Warum solltest du diese Locken lieben?

  • Zero Hitze. Zero Damage. Deine Haare sagen: „Danke, Königin.“
  • Overnight Magic. Während du schläfst, wird aus Hagritt Haar eine Cinderella Mähne.
  • Lang haltende Locken. Die halten länger als deine letzte situationship.
  • Satin = Anti-Frizz. Keine Hexenhaare mehr am nächsten Morgen.

Die Wurst des Vertrauens

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 „500 € für ’ne Handtasche, aber beim Friseur wird geknausert? Echt jetzt?“

Warum ist das so? Da wird ohne mit der perfekt konturierten Wimper zu zucken eine Designertasche für 500 Euro gekauft – „weil sie soooo gut zum Outfit passt“ –, man gibt 120 Euro für eine Sonnenbrille aus, mit der man aussieht wie ein Star auf dem Weg zur Steuerhinterziehung, und das Badezimmerregal biegt sich unter 16 Seren, drei Glow-Ölen und einer Creme, die die man eigentlich aufs Brot schmieren sollte, weil sie Kaviar enthält.

Aber wehe, der Friseur will für einen professionellen Haarschnitt mehr als 40 Euro haben – dann läuft unterschwellig plötzlich die Excel-Tabelle mit dem Monatsbudget durch die Hirnrinde und der Gesichtsausdruck verwandelt sich in eine Mischung aus Schockstarre und Empörung.

„So viel für ein bisschen Spitzen schneiden?“

Ähm… nein, Schatz. Nicht nur Spitzen schneiden. Bildung. Handwerk. Kunst. Können. Und vor allem: DEIN GESICHTSRAHMEN.

Haare kann man nicht ausziehen!

Die Handtasche kannst du in den Schrank stellen oder verkaufen, wenn sie nicht mehr gefällt.

Die Sonnenbrille landet im Handschuhfach, sobald sie nicht mehr gebraucht wird und das ist in unserem zu 80%  Kuschelgrau am Himmel oft.

Aber deine Haare?

Die sind. Immer. Da.

Du trägst sie 24/7. Im Job beim Date, bei Feiern, bei jedem Foto. Und an ihnen hängt unweigerlich der erste Eindruck von dir.

Und der Clou?!: Gute Haare gibt es nicht von der Stange. Sie kommen vom Profi. Die bilden sich weiter. Die kennen Trends, Techniken, Typberatung, Schnitte, Farben, Produkte – und ja, die wissen auch, dass dein Wunsch nach „nur ein bisschen was ab“ eigentlich wirklich bedeutet.

Der Friseurbesuch ist kein Luxus – er ist eine Investition

Investiere in deinen Haarschnitt, wie du in dein Lieblingsserum investierst – denn der Haarschnitt ist sofort sichtbar und nicht erst nach 8 Wochen angeblich „Poren verfeinert“.

Ein guter Friseur weiß, was zu dir passt. Er kann zehn Jahre jünger oder fünf Kilo leichter zaubern – optisch, versteht sich.

Er sorgt dafür, dass du morgens nicht 30 Minuten vor dem Spiegel kämpfst wie mit einem widerspenstigen Gartenschlauch.

Bevor du also das nächste Mal 89 Euro für eine Lippenstiftfarbe ausgibst, die „nur limitiert“ ist (weil man sie nachher eh nicht mehr will), überleg mal:

Wann warst du das letzte Mal richtig zufrieden mit deinem Haarschnitt?

Wenn die Antwort ist: „Puh… keine Ahnung“,dann ist es Zeit, mal in etwas zu investieren, das wirklich zählt.

Nicht in Designer-Logos – Sondern in dich!

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Parabene – Muss das sein?

Parabene gehören zu den umstrittensten Inhaltsstoffen in Kosmetik- und Haarpflegeprodukten. Während sie von der Industrie als sichere Konservierungsstoffe geschätzt werden, stehen sie bei Verbrauchern oft im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Aber was ist wirklich dran an den Vorwürfen? 

Funktionen von Parabenen in Haarpflege:

Parabene sind im Grunde genommen Konservierungsstoffe. Sie verhindern, dass sich Bakterien und Pilze in feuchten Produkten vermehren und sorgen so dafür, dass Shampoos, Conditioner und Stylingprodukte nicht schnell so verderben. Schon geringe Mengen reichen aus, um ein Produkt zu konservieren. Sie gelten als eine der am besten erforschten Konservierungsgruppen in der Kosmetik.

Mythen und Fehlinformationen

Mythos 1: Parabene verursachen Krebs

Diese Behauptung basiert auf einer Studie aus dem Jahr 2004, die Parabene in Brustkrebstumoren gefunden hat. Allerdings wurde nie nachgewiesen, dass Parabene tatsächlich Krebs auslösen. Große Gesundheitsorganisationen wie die FDA (Food and Drug Administration) und das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) bewerten Parabene in Kosmetika als sicher, solange sie in den erlaubten Konzentrationen eingesetzt werden.

Mythos 2: Parabene stören das Hormonsystem massiv

Parabene können tatsächlich eine hormonähnliche Wirkung haben – allerdings ist diese so schwach, dass sie im Vergleich zu natürlichen Phytoöstrogenen aus Lebensmitteln wie Soja oder Leinsamen kaum ins Gewicht fällt. Die EU hat zudem einige Parabene mit höherem hormonellen Potenzial wie Isopropyl- und Isobutylparaben verboten.

Mythos 3: Parabenfreie Produkte sind immer sicherer

Viele Hersteller werben mit „parabenfrei“, ersetzen Parabene aber durch andere, oft problematischere Konservierungsmittel wie Methylisothiazolinone (MIT) oder Alkohol, die häufiger Hautreizungen auslösen können. „Ohne Parabene“ bedeutet also nicht automatisch besser oder sicherer.

Mythos 4: Parabene reichern sich im Körper an

Parabene sind wasserlöslich und werden vom Körper schnell abgebaut und ausgeschieden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sie sich langfristig im Gewebe ansammeln.

Parabene und Haartypen: Wer sollte sie nutzen – und wer eher meiden?

Geeignet für:
Normale bis fettige Haare: Sie werden häufig gewaschen; in feuchten Produkten vermehren sich Bakterien besonders gerne, Parabene verhindern dies.
Sensible Kopfhaut:  Parabene haben ein geringes Allergiepotenzial im Vergleich zu vielen Alternativ-Konservierungsstoffen.
Reisende & Sportler → Wer oft unterwegs ist, braucht haltbare Produkte – Parabene machen Shampoos und Conditioner stabiler.

Besser vermeiden oder reduzieren:
Sehr empfindliche oder allergische Haut → Sehr selten, können manche Menschen empfindlich auf bestimmte Parabene reagieren.
Naturkosmetik-Fans → Da Parabene synthetisch sind, sind sie in zertifizierter Naturkosmetik verboten.

Welche Parabene gibt es und wie erkennt man sie?

Parabene sind leicht an ihrer Endung „-paraben“ zu erkennen. Einige der am häufigsten verwendeten sind:

 Methylparaben & Ethylparaben → Gut erforscht, als sicher eingestuft und besonders mild.
Propylparaben & Butylparaben → Etwas stärkere Wirkung, in der EU nur noch in begrenzten Mengen erlaubt.
Isopropylparaben & Isobutylparaben → Wegen möglicher hormoneller Wirkungen in der EU verboten

Trotz des schlechten Rufs gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Parabene in den erlaubten Mengen schädlich sind. Sie gehören zu den am besten erforschten und sichersten Konservierungsmitteln in Kosmetik.

Männer müssen leiden! Goodbye Pilzkopf, hello Kontur! 

Achtung, Männer! Habt ihr euch in letzter Zeit auch gefragt, ob euer Haarschnitt vom letzten Friseur-Besuch eher nach „Ich habe beim Rasieren eine falsche Abzweigung genommen“ aussieht? Ja? Dann ist es höchste Zeit für ein Stil-Upgrade! Die Zeiten, in denen man mit rasierten Seiten und ohne ordentlichen Übergang rumlief, sind passé. Willkommen im Zeitalter der Schnitte mit „Schere und Verstand“!

Struktur und Form: Die neue Freiheit für Männerhaare

Man braucht mehr als ein komplettes Rasieren der Seiten und einen Bob auf dem Oberkopf. Jetzt wird das Haar wieder geschnitten – mit Stil! Struktur, Form und eine Prise Farbe sind die neuen Geheimzutaten, die nicht nur euren Kopf, sondern auch die Augen in den Vordergrund stellen. Denn mal ganz ehrlich: Wer will schon, dass seine Frisur aussieht wie ein missratener Versuch, ein Lama zu stylen?

Pro-Tipp vom Friseur deines Vertrauens: Wachs-Bombe!

Jetzt kommt der geheimnisvolle Teil: Das Wachs! Wenn dein Wachs aussieht wie Panade – dann hast du alles richtig gemacht. „Perfect!“ So weißt du, dass es sitzt. Und zwar überall. Stil ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine Frage der richtigen Zutat! Wer will schon im Schwindel der Frisur enden, wenn man gerade erst beim Friseur war?

Highlights im Oberkopf? Ein klares Ja!

Eine weitere unumstößliche Wahrheit ist: 90 % der Männer wissen nicht, wo ihr Scheitel ist. Das muss sich ändern! Zeit, dem Ganzen einfach eine klare Richtung zu geben. Highlights im Oberkopf? Absolut! Sie bringen nicht nur Struktur ins Spiel, sondern sorgen auch dafür, dass euer Look lebendiger wirkt – und ihr nicht schon wieder in der nächsten peinlichen Situation auf einmal feststellt, dass euer Scheitel einem slalomfahrenden Rollerfahrer ähnelt.

Farbrezept deines Friseurs:

– Blondierung mit 6 % für die Highlights – ja, wir gehen mutig in die Sonne!

– Und dann: ein charmantes Glossing im Naturton 5 Gold, um den Look warm und glänzend zu gestalten. So passend zur Augenfarbe – und ja, wir wissen, dass es da draußen Männer gibt, die nicht einmal wissen, welche Augenfarbe sie haben. 

Das Ergebnis: Frisch, edel und null künstlich!

Am Ende dieses Haarabenteuers wirst du ein Ergebnis erhalten, das frisch, edel und garantiert null künstlich ist. Deine Haare werden sich so toll anfühlen, dass wir fast schon etwas neidisch werden könnten!

Und bevor einer fragt: Hier wird nichts ausgelassen!

Ohrenhaare, Augenbrauen und Nacken? Natürlich werden die auch mitgemacht! Ein Haarschnitt ist kein Schnellwaschgang, bei uns gibt es keine rasierte Halbfertigstellung. Wenn du beim Friseur sitzt, wollen wir am Ende niemanden mit einer Frisur hinterlassen, bei der man das Gefühl hat, als hätte man vergessen, die letzten Schritte im Styling zu machen.

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Haarpflege auf Reisen: Was du wirklich brauchst 

Yeah!!! Urlaub! Verreisen, richtig gut – wären da nicht etliche verschiedene Haarpflegeprodukte, die du verzweifelt versuchst in deinen Koffer zu quetschen, als würdest du an einer internationalen Haarpflege-Convention teilnehmen.

Sind die ganzen Tuben, Fläschchen und Co. wirklich notwendig? Nop!

Ein gutes Shampoo, Conditioner und ein Leave-In für die Feuchtigkeit bilden die Grundlage und sind ein MUST HAVE.

Lass uns die drei gängigsten Urlaubstypen unter die Lupe nehmen, dann weißt du, was du brauchst und was du getrost zuhause bei deinen Zimmerpflanzen lassen kannst.

1. Städtetrip:

Reiseziel: Paris, New York, Rom – du bist stylish unterwegs, deine Sneaker sind weißer als dein Gewissen, und du willst aussehen, als wärst du ganz zufällig so makellos aus deiner Unterkunft getreten.

Was du brauchst:
Trocken-Shampoo: Dein heiliger Gral. Für den Fall, dass du bei 14.000 Schritten am Tag keine Kraft mehr hast, Dir abends die Haare zu waschen.
– Leave-In oder Serum: Für die Spitzen – Großstadtluft ist wie ein Döner: fettig, heiß und du willst nicht zu lange drin sein.
– Mini-Haarspray: Für den gepflegten Sleek-Look oder den Notfalldutt. Macht aus Chaos Kontrolle.

Was du NICHT brauchst:
– Volumenmousse: Wenn dein Haar nach zwölf Stunden Sightseeing nicht von allein lebt, dann ist es vielleicht einfach tot.
– Haarmaske: Du hast nicht mal Zeit für ein ordentliches Frühstück. Denkst du wirklich, du setzt dich jetzt 30 Minuten mit Algenextrakten in die Badewanne?

2. Wandertour: Schwitzen, Schweiß und… Mützenhaare

Reiseziel: Alpen, Anden, Schwarzwald. Natur pur – und dein Haar? Ein Wildwuchsgebiet mit eigenem Mikroklima.

Was du brauchst:
– ausnahmsweise mal ein mildes festes Shampoo (am besten ohne Duft): Weniger Müll, weniger Gewicht, und es läuft nicht aus. Bonus: Du kannst es auch als Körperseife nehmen. Win-win.
– Haarband oder Multifunktionstuch: Nicht sexy, aber notwendig. Hält die Haare aus dem Gesicht, wenn du keuchend den nächsten Hügel hochkriechst und schützt sie, wenn du dich durchs Unterholz schlägst.
– Mini-Bürste: Ja, auch du wirst dich irgendwann wieder in der Zivilisation blicken lassen.

Was du NICHT brauchst:
– Glätteisen oder Lockenstab: Dein Haar kämpft gegen Wind, Regen, Sonne und Höhenluft. Da verlierst Du die Stylingbattle. Akzeptiere es.
– Silikonserum: Rutschige Finger auf einem schmalen Gratweg? Keine gute Idee. Dein Haar freut sich mal über eine Pause von der Chemie.

3. Strandurlaub: Salz, Sonne, Surfer-Boys

Reiseziel: Ibiza, Malediven oder Kanaren – Hauptsache Meer, Melone und Musik, die um 10 Uhr morgens zu laut ist.

Was du brauchst:
– After-Sun-Haarpflege oder Feuchtigkeits-Spray mit UV-Schutz: denn dein Haar ist jetzt quasi auf Diät – trocken, spröde, ausgebrannt. Gönn ihm was.
– Breiter Sonnenhut oder Tuch: Nein, es sieht nicht aus wie bei Oma. Ja, dein Haar (und deine Kopfhaut!) wird es dir danken.
– Breitzink-Kamm: Für das Entwirren nach dem Bad im Meer, ohne gleich eine Meeresbiologin für das Korallenriff auf deinem Kopf rufen zu müssen.

Was du NICHT brauchst:
– Stylingprodukte mit Alkohol: Alkohol trocknet aus. Dein Haar hat schon genug Durst.
– Leave-in-Produkte mit Parfum: Sonne + Parfum = chemisches Peeling + Wespeninvasion…. Würg! Viel Spaß damit.

Du brauchst nicht dein ganzes Badezimmer im Handgepäck – dein Haar wird die kurze Auszeit überleben, genau wie deine Zimmerpflanze ohne tägliches Zureden. Wer clever packt, spart Platz, Zeit und Nerven – und sieht am Ende trotzdem gut aus. Und dein Haar? Das kommt auch wieder in Form – gönn ihm nach dem Urlaub ein umfangreiches Wellnessprogramm und einen Besuch beim Profi.

Mythos: Lufttrocknen ist besser für die Haare?

Also bitte! Wir müssen mal wieder über einen weitverbreiteten Mythos sprechen, der in der Haarpflege-Welt herumgeht: „Lufttrocknen ist besser für die Haare.“

 Spoiler-Alarm: Das ist ganz bestimmt nicht die Wahrheit! Willkommen in der Realität…

Wenn du deine Haare nach dem Waschen einfach lufttrocknen lässt, tust du ihnen und dir keinen Gefallen. 

Warum Lufttrocknen keine gute Idee ist?

Strukturschäden: 

Während das Haar unkontrolliert eintrocknet, quillt die Struktur auf, und voilà: Risse und Frizz sind vorprogrammiert. Kein Glanz, kein Volumen und eine Form? Hahaha, vergiss es! Das ist ein Look, den du nicht anstreben willst!

Schmutzmagnet: 

Exposed to the Environment! Dein schönes, offenes Haar zieht die volle Breitseite an Umwelteinflüssen an – Feinstaub, saurer Regen, Bakterien und Autoabgase setzen sich auf deiner Mähne ab. Nur ein Spülschwamm ist genauso einladend. 

Hot tools? 

Vergiss es! Wer nach dem Lufttrocknen zum Glätteisen greift, hat eigentlich schon verloren. Das Haar ist dann meist schon durch das Lufttrocknen stark mitgenommen und spröde, dann noch mit dem Bügeleisen drüber? Das möchtest du wirklich vermeiden!

Stell dir mal vor, du wäschst einen weißen Kittel und lässt ihn einfach nass auf den Boden liegen. Macht das jemand? Richtig – das würde niemand tun! Warum also bei deinen Haaren?

Die Lösung: Richtig geföhnt ist gleich gepflegt! Mit einem Hitzeschutz, einem passenden Föhn und ein bisschen Köpfchen wird das Haar geschmeidiger. So schließt es sich die Schuppenschicht optimal, das Haar ist belastbarer und sieht einfach besser aus!

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