„500 € für ’ne Handtasche, aber beim Friseur wird geknausert? Echt jetzt?“

Warum ist das so? Da wird ohne mit der perfekt konturierten Wimper zu zucken eine Designertasche für 500 Euro gekauft – „weil sie soooo gut zum Outfit passt“ –, man gibt 120 Euro für eine Sonnenbrille aus, mit der man aussieht wie ein Star auf dem Weg zur Steuerhinterziehung, und das Badezimmerregal biegt sich unter 16 Seren, drei Glow-Ölen und einer Creme, die die man eigentlich aufs Brot schmieren sollte, weil sie Kaviar enthält.

Aber wehe, der Friseur will für einen professionellen Haarschnitt mehr als 40 Euro haben – dann läuft unterschwellig plötzlich die Excel-Tabelle mit dem Monatsbudget durch die Hirnrinde und der Gesichtsausdruck verwandelt sich in eine Mischung aus Schockstarre und Empörung.

„So viel für ein bisschen Spitzen schneiden?“

Ähm… nein, Schatz. Nicht nur Spitzen schneiden. Bildung. Handwerk. Kunst. Können. Und vor allem: DEIN GESICHTSRAHMEN.

Haare kann man nicht ausziehen!

Die Handtasche kannst du in den Schrank stellen oder verkaufen, wenn sie nicht mehr gefällt.

Die Sonnenbrille landet im Handschuhfach, sobald sie nicht mehr gebraucht wird und das ist in unserem zu 80%  Kuschelgrau am Himmel oft.

Aber deine Haare?

Die sind. Immer. Da.

Du trägst sie 24/7. Im Job beim Date, bei Feiern, bei jedem Foto. Und an ihnen hängt unweigerlich der erste Eindruck von dir.

Und der Clou?!: Gute Haare gibt es nicht von der Stange. Sie kommen vom Profi. Die bilden sich weiter. Die kennen Trends, Techniken, Typberatung, Schnitte, Farben, Produkte – und ja, die wissen auch, dass dein Wunsch nach „nur ein bisschen was ab“ eigentlich wirklich bedeutet.

Der Friseurbesuch ist kein Luxus – er ist eine Investition

Investiere in deinen Haarschnitt, wie du in dein Lieblingsserum investierst – denn der Haarschnitt ist sofort sichtbar und nicht erst nach 8 Wochen angeblich „Poren verfeinert“.

Ein guter Friseur weiß, was zu dir passt. Er kann zehn Jahre jünger oder fünf Kilo leichter zaubern – optisch, versteht sich.

Er sorgt dafür, dass du morgens nicht 30 Minuten vor dem Spiegel kämpfst wie mit einem widerspenstigen Gartenschlauch.

Bevor du also das nächste Mal 89 Euro für eine Lippenstiftfarbe ausgibst, die „nur limitiert“ ist (weil man sie nachher eh nicht mehr will), überleg mal:

Wann warst du das letzte Mal richtig zufrieden mit deinem Haarschnitt?

Wenn die Antwort ist: „Puh… keine Ahnung“,dann ist es Zeit, mal in etwas zu investieren, das wirklich zählt.

Nicht in Designer-Logos – Sondern in dich!

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Parabene – Muss das sein?

Parabene gehören zu den umstrittensten Inhaltsstoffen in Kosmetik- und Haarpflegeprodukten. Während sie von der Industrie als sichere Konservierungsstoffe geschätzt werden, stehen sie bei Verbrauchern oft im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Aber was ist wirklich dran an den Vorwürfen? 

Funktionen von Parabenen in Haarpflege:

Parabene sind im Grunde genommen Konservierungsstoffe. Sie verhindern, dass sich Bakterien und Pilze in feuchten Produkten vermehren und sorgen so dafür, dass Shampoos, Conditioner und Stylingprodukte nicht schnell so verderben. Schon geringe Mengen reichen aus, um ein Produkt zu konservieren. Sie gelten als eine der am besten erforschten Konservierungsgruppen in der Kosmetik.

Mythen und Fehlinformationen

Mythos 1: Parabene verursachen Krebs

Diese Behauptung basiert auf einer Studie aus dem Jahr 2004, die Parabene in Brustkrebstumoren gefunden hat. Allerdings wurde nie nachgewiesen, dass Parabene tatsächlich Krebs auslösen. Große Gesundheitsorganisationen wie die FDA (Food and Drug Administration) und das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) bewerten Parabene in Kosmetika als sicher, solange sie in den erlaubten Konzentrationen eingesetzt werden.

Mythos 2: Parabene stören das Hormonsystem massiv

Parabene können tatsächlich eine hormonähnliche Wirkung haben – allerdings ist diese so schwach, dass sie im Vergleich zu natürlichen Phytoöstrogenen aus Lebensmitteln wie Soja oder Leinsamen kaum ins Gewicht fällt. Die EU hat zudem einige Parabene mit höherem hormonellen Potenzial wie Isopropyl- und Isobutylparaben verboten.

Mythos 3: Parabenfreie Produkte sind immer sicherer

Viele Hersteller werben mit „parabenfrei“, ersetzen Parabene aber durch andere, oft problematischere Konservierungsmittel wie Methylisothiazolinone (MIT) oder Alkohol, die häufiger Hautreizungen auslösen können. „Ohne Parabene“ bedeutet also nicht automatisch besser oder sicherer.

Mythos 4: Parabene reichern sich im Körper an

Parabene sind wasserlöslich und werden vom Körper schnell abgebaut und ausgeschieden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sie sich langfristig im Gewebe ansammeln.

Parabene und Haartypen: Wer sollte sie nutzen – und wer eher meiden?

Geeignet für:
Normale bis fettige Haare: Sie werden häufig gewaschen; in feuchten Produkten vermehren sich Bakterien besonders gerne, Parabene verhindern dies.
Sensible Kopfhaut:  Parabene haben ein geringes Allergiepotenzial im Vergleich zu vielen Alternativ-Konservierungsstoffen.
Reisende & Sportler → Wer oft unterwegs ist, braucht haltbare Produkte – Parabene machen Shampoos und Conditioner stabiler.

Besser vermeiden oder reduzieren:
Sehr empfindliche oder allergische Haut → Sehr selten, können manche Menschen empfindlich auf bestimmte Parabene reagieren.
Naturkosmetik-Fans → Da Parabene synthetisch sind, sind sie in zertifizierter Naturkosmetik verboten.

Welche Parabene gibt es und wie erkennt man sie?

Parabene sind leicht an ihrer Endung „-paraben“ zu erkennen. Einige der am häufigsten verwendeten sind:

 Methylparaben & Ethylparaben → Gut erforscht, als sicher eingestuft und besonders mild.
Propylparaben & Butylparaben → Etwas stärkere Wirkung, in der EU nur noch in begrenzten Mengen erlaubt.
Isopropylparaben & Isobutylparaben → Wegen möglicher hormoneller Wirkungen in der EU verboten

Trotz des schlechten Rufs gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Parabene in den erlaubten Mengen schädlich sind. Sie gehören zu den am besten erforschten und sichersten Konservierungsmitteln in Kosmetik.

Vitamin C Pulver zum Haare entfärben? Klingt wie ein Smoothie – ist aber nicht gesund!

Wieder eine Empfehlung aus fragwürdigen Quellen, die dir eine vermeintlich großartige Möglichkeit in die Hand gibt, um misslungene Farbergebnisse zu eliminieren, das Einzige, was hier allerdings eliminiert wird ist dein Haar. Vitamin C ist großartig, um dein Immunsystem aufzufrischen, aber wenn es um Haare geht, kann das Ganze ziemlich sauer werden!

Wie funktioniert das?

Viele Influencer und DIY-Gurus preisen es an: Es soll aggressiv Farbreste aus den Haaren ziehen und sie in einen schimmernden, gesunden Zustand verwandeln. Doch Fakt ist: Das ist kein Smoothie-Rezept. Ein wenig Vitamin C hier und ein bisschen Wasser da – und voilà, du hast ein Haarwunder… So einfach ist das leider nicht!

Das gefährliche Mischverhältnis: Achtung, Chemie-Alarm!

Wenn du mit Vitamin C Pulver experimentierst, kann es schnell kritisch werden. Eine Mischung  mit Shampoo, Kur und Conditioner mag gehen, eine Mischung mit Wasser? NO WAY! 

Und wenn du denkst, „mehr ist mehr“? Spoiler-Alarm: Das führt eher zu einer sauren Überraschung für dein Haar und deine Kopfhaut.

Vitamin C fürs Gesicht = Glow! Vitamin C für das Haar? = STROH!

Entzieht Vitamin C dem Haar Farbe?

Ein weiteres großes Missverständnis: Viele denken, dass beim Einsatz von Vitamin C Pulver alles, was künstlich ist, flöten geht – und das im Handumdrehen. Aber: dein Naturhaar bleibt genau das: Naturhaar. Nur die künstlichen Pigmente werden „gekickt“, deine natürlichen Pigmente lässt der Vitaminkick völlig kalt.

Mischt du das Vitamin C nicht richtig, ist das Farbergebnis unberechenbar. Gerade alte Pigmente werden nicht gleichmäßig abgetragen. Deine Haarbeschaffenheit ist nicht überall gleich. Vitamin C ist aggressiv, schon nach einer Behandlung fühlt sich deine Kopfhaut und das Haar extrem spröde und trocken an.

Besondere Vorsicht bei blondiertem oder trockenem Haar 

Jetzt kommen wir zum wirklich kritischen Punkt. Wenn dein Haar bereits blondiert oder sowieso schon trocken ist, könnte das Ganze schlimmer enden, als eine auf dem Rost vergessene Wurst bei der letzten Grillparty. Nach der Behandlung könnte sich deine Kopfhaut anfühlen wie die Wüste Gobi nach einem Sandsturm – stumpf, rau und ausgelutscht. 

Wichtig: Feuchtigkeit und Pflege sind Pflicht, keine Frage des „Vielleicht“! Also nach der Behandlung einfach einen Gang zurückschalten und Gutes tun, dann hast du eher eine Chance für die Rückkehr aus dem Frisuren-Exil.

Und jetzt der Klassiker: Direkt danach drüber färben? 

Das ist aber der wahre Clou! Das gleichzeitige Färben der Haare ohne vernünftige Pflege nach der Vitamin C Behandlung? Das ist so klug wie direkt nach einer Darmspiegelung ein Chili con Carne zu essen. Genau wie dein Darm eine gute Flora braucht, benötigt dein Haar eine stabile Schuppenschicht. Glaub mir, deine Haare werden sich danach nicht gerade geschmeichelt fühlen und hast du beim Färben noch Restbestände Vitamin C im Haar – hilft auch kein Arzt mehr, um diesen Farbunfall zu reparieren.

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5 Tipps, wie deine Haarfarbe länger hält – und vielleicht auch deine Beziehung 

Ein Traum: Du hast dir die Haare färben lassen und jetzt glänzen sie wie die Sonne – bis zur nächsten Haarwäsche.

Oh nein! Was tun? Sofort wieder zum Friseur zu rennen oder die Farbe mit einem DIY-Experiment retten? 

Hier sind fünf Tipps, die deine Haarfarbe länger unter Verschluss halten – vielleicht inspiriert das auch dazu, die Beziehung zu deinem Partner ein bisschen aufzufrischen. Schließlich will man ja, dass die Liebe (und die Farbe) nicht so schnell verblasst!

Nicht zu heiß waschen – Eine Abkühlung, bitte!

Heißes Wasser ist der Feind deiner Haarfarbe. Es ist wie ein toxischer Ex: Es zieht die Pigmente raus und lässt den Glanz schmelzen. Du willst doch nicht, dass dein Haar aussieht wie ein verwelktes Blumenbouquet! Halte es lauwarm. Eine kleine Abkühlung schadet nie – sowohl beim Duschen als auch in der Beziehung. Schließlich hält Wärme die Dinge am Laufen, zu viel Hitze führt nur zu Problemen.

Bis zu 48 Stunden Pause – Nicht gleich zurückschreiben!

Nach dem Färben heißt es: Geduld bewahren. Wasch deinem Haar in den ersten 48 Stunden nicht! Gib den Pigmenten die Zeit, sich richtig in die Schuppenschicht einzuarbeiten, so wie bei Dates: Nicht sofort zurückschreiben, lass das Interesse steigen! Du willst ja nicht, dass die neue Farbe gleich wieder schwindet. Ein bisschen Abstand hat noch nie geschadet.

Hitze-Stop! – Chill für die Pigmente

Gerade frisch gefärbt, sollten Stylingtools wie Glätteisen und Lockenstäbe im Schrank bleiben. Direkt nach dem Färben brauchen die Pigmente einen Chill-Modus, nicht gleich ein Sauna-Treatment! Es ist, als würde man frische Blumen direkt in die Mikrowelle stecken. Sag „Nein“ zu übermäßiger Hitze und gönn deinem Haar eine kleine Auszeit, damit die Farbe auch ganz brav bleibt.

Mildes Shampoo – Der friedliche Urlaub für deine Haare

Aggressive Shampoos sind wie Streit im Urlaub: Sie ruinieren alles! Greif stattdessen zu einem milden, pH-ausgeglichenen Shampoo. Stressfreies Shampoo sagt einfach: „Klar, wir halten es entspannt.” Wasche dein Haar nicht zu häufig und dehne das Shampoo etwas mit Wasser, um es noch sanfter zu machen. Du wirst sehen, der Frieden bleibt.

Repair, Baby! – Pflege für die Liebe

Gesundes Haar ist die beste Basis für langanhaltende Farbe. Es hält die Pigmente wie eine vertrauensvolle Beziehung fest. Ohne Pflege ist Farbe wie Tinder ohne Profilbild – da hält nichts lange. Investiere in gute Haarpflegeprodukte, die reparierend wirken. So bleibt das Haar nicht nur gesund, sondern sieht auch frisch und strahlend aus – und das ist nicht nur für die Haarfarbe wichtig, sondern auch für das Aussehen deiner Beziehung.

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Männer müssen leiden! Goodbye Pilzkopf, hello Kontur! 

Achtung, Männer! Habt ihr euch in letzter Zeit auch gefragt, ob euer Haarschnitt vom letzten Friseur-Besuch eher nach „Ich habe beim Rasieren eine falsche Abzweigung genommen“ aussieht? Ja? Dann ist es höchste Zeit für ein Stil-Upgrade! Die Zeiten, in denen man mit rasierten Seiten und ohne ordentlichen Übergang rumlief, sind passé. Willkommen im Zeitalter der Schnitte mit „Schere und Verstand“!

Struktur und Form: Die neue Freiheit für Männerhaare

Man braucht mehr als ein komplettes Rasieren der Seiten und einen Bob auf dem Oberkopf. Jetzt wird das Haar wieder geschnitten – mit Stil! Struktur, Form und eine Prise Farbe sind die neuen Geheimzutaten, die nicht nur euren Kopf, sondern auch die Augen in den Vordergrund stellen. Denn mal ganz ehrlich: Wer will schon, dass seine Frisur aussieht wie ein missratener Versuch, ein Lama zu stylen?

Pro-Tipp vom Friseur deines Vertrauens: Wachs-Bombe!

Jetzt kommt der geheimnisvolle Teil: Das Wachs! Wenn dein Wachs aussieht wie Panade – dann hast du alles richtig gemacht. „Perfect!“ So weißt du, dass es sitzt. Und zwar überall. Stil ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine Frage der richtigen Zutat! Wer will schon im Schwindel der Frisur enden, wenn man gerade erst beim Friseur war?

Highlights im Oberkopf? Ein klares Ja!

Eine weitere unumstößliche Wahrheit ist: 90 % der Männer wissen nicht, wo ihr Scheitel ist. Das muss sich ändern! Zeit, dem Ganzen einfach eine klare Richtung zu geben. Highlights im Oberkopf? Absolut! Sie bringen nicht nur Struktur ins Spiel, sondern sorgen auch dafür, dass euer Look lebendiger wirkt – und ihr nicht schon wieder in der nächsten peinlichen Situation auf einmal feststellt, dass euer Scheitel einem slalomfahrenden Rollerfahrer ähnelt.

Farbrezept deines Friseurs:

– Blondierung mit 6 % für die Highlights – ja, wir gehen mutig in die Sonne!

– Und dann: ein charmantes Glossing im Naturton 5 Gold, um den Look warm und glänzend zu gestalten. So passend zur Augenfarbe – und ja, wir wissen, dass es da draußen Männer gibt, die nicht einmal wissen, welche Augenfarbe sie haben. 

Das Ergebnis: Frisch, edel und null künstlich!

Am Ende dieses Haarabenteuers wirst du ein Ergebnis erhalten, das frisch, edel und garantiert null künstlich ist. Deine Haare werden sich so toll anfühlen, dass wir fast schon etwas neidisch werden könnten!

Und bevor einer fragt: Hier wird nichts ausgelassen!

Ohrenhaare, Augenbrauen und Nacken? Natürlich werden die auch mitgemacht! Ein Haarschnitt ist kein Schnellwaschgang, bei uns gibt es keine rasierte Halbfertigstellung. Wenn du beim Friseur sitzt, wollen wir am Ende niemanden mit einer Frisur hinterlassen, bei der man das Gefühl hat, als hätte man vergessen, die letzten Schritte im Styling zu machen.

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Haarpflege auf Reisen: Was du wirklich brauchst 

Yeah!!! Urlaub! Verreisen, richtig gut – wären da nicht etliche verschiedene Haarpflegeprodukte, die du verzweifelt versuchst in deinen Koffer zu quetschen, als würdest du an einer internationalen Haarpflege-Convention teilnehmen.

Sind die ganzen Tuben, Fläschchen und Co. wirklich notwendig? Nop!

Ein gutes Shampoo, Conditioner und ein Leave-In für die Feuchtigkeit bilden die Grundlage und sind ein MUST HAVE.

Lass uns die drei gängigsten Urlaubstypen unter die Lupe nehmen, dann weißt du, was du brauchst und was du getrost zuhause bei deinen Zimmerpflanzen lassen kannst.

1. Städtetrip:

Reiseziel: Paris, New York, Rom – du bist stylish unterwegs, deine Sneaker sind weißer als dein Gewissen, und du willst aussehen, als wärst du ganz zufällig so makellos aus deiner Unterkunft getreten.

Was du brauchst:
Trocken-Shampoo: Dein heiliger Gral. Für den Fall, dass du bei 14.000 Schritten am Tag keine Kraft mehr hast, Dir abends die Haare zu waschen.
– Leave-In oder Serum: Für die Spitzen – Großstadtluft ist wie ein Döner: fettig, heiß und du willst nicht zu lange drin sein.
– Mini-Haarspray: Für den gepflegten Sleek-Look oder den Notfalldutt. Macht aus Chaos Kontrolle.

Was du NICHT brauchst:
– Volumenmousse: Wenn dein Haar nach zwölf Stunden Sightseeing nicht von allein lebt, dann ist es vielleicht einfach tot.
– Haarmaske: Du hast nicht mal Zeit für ein ordentliches Frühstück. Denkst du wirklich, du setzt dich jetzt 30 Minuten mit Algenextrakten in die Badewanne?

2. Wandertour: Schwitzen, Schweiß und… Mützenhaare

Reiseziel: Alpen, Anden, Schwarzwald. Natur pur – und dein Haar? Ein Wildwuchsgebiet mit eigenem Mikroklima.

Was du brauchst:
– ausnahmsweise mal ein mildes festes Shampoo (am besten ohne Duft): Weniger Müll, weniger Gewicht, und es läuft nicht aus. Bonus: Du kannst es auch als Körperseife nehmen. Win-win.
– Haarband oder Multifunktionstuch: Nicht sexy, aber notwendig. Hält die Haare aus dem Gesicht, wenn du keuchend den nächsten Hügel hochkriechst und schützt sie, wenn du dich durchs Unterholz schlägst.
– Mini-Bürste: Ja, auch du wirst dich irgendwann wieder in der Zivilisation blicken lassen.

Was du NICHT brauchst:
– Glätteisen oder Lockenstab: Dein Haar kämpft gegen Wind, Regen, Sonne und Höhenluft. Da verlierst Du die Stylingbattle. Akzeptiere es.
– Silikonserum: Rutschige Finger auf einem schmalen Gratweg? Keine gute Idee. Dein Haar freut sich mal über eine Pause von der Chemie.

3. Strandurlaub: Salz, Sonne, Surfer-Boys

Reiseziel: Ibiza, Malediven oder Kanaren – Hauptsache Meer, Melone und Musik, die um 10 Uhr morgens zu laut ist.

Was du brauchst:
– After-Sun-Haarpflege oder Feuchtigkeits-Spray mit UV-Schutz: denn dein Haar ist jetzt quasi auf Diät – trocken, spröde, ausgebrannt. Gönn ihm was.
– Breiter Sonnenhut oder Tuch: Nein, es sieht nicht aus wie bei Oma. Ja, dein Haar (und deine Kopfhaut!) wird es dir danken.
– Breitzink-Kamm: Für das Entwirren nach dem Bad im Meer, ohne gleich eine Meeresbiologin für das Korallenriff auf deinem Kopf rufen zu müssen.

Was du NICHT brauchst:
– Stylingprodukte mit Alkohol: Alkohol trocknet aus. Dein Haar hat schon genug Durst.
– Leave-in-Produkte mit Parfum: Sonne + Parfum = chemisches Peeling + Wespeninvasion…. Würg! Viel Spaß damit.

Du brauchst nicht dein ganzes Badezimmer im Handgepäck – dein Haar wird die kurze Auszeit überleben, genau wie deine Zimmerpflanze ohne tägliches Zureden. Wer clever packt, spart Platz, Zeit und Nerven – und sieht am Ende trotzdem gut aus. Und dein Haar? Das kommt auch wieder in Form – gönn ihm nach dem Urlaub ein umfangreiches Wellnessprogramm und einen Besuch beim Profi.

Air Touch Technik: Eine innovative Färbemethode für strahlendes Haar

Jeder möchte ein natürliches und mehrdimensionales Farbergebnis, wenn der Profi Hand anlegt. Bei der Air Touch Technik entsteht ein sanfter Farbverlauf, der einen frischen Look erzeugt und harte Kanten vermeidet.

Was ist die Air Touch Technik?

Die Air Touch Technik basiert auf einer speziellen Methode der Färbung, bei der das Haar schichtweise gefärbt wird. Dabei kommt ein Föhn wie der DANIEL GOLZ Mini Fan zum Einsatz, um die kürzeren Haare sanft aufzublasen und die feinen Strähnen zu separieren. Dies ermöglicht der Coloristin, gezielt die gewünschten Haarpartien zu färben und einen natürlichen, sanften Verlauf zu erzeugen.

Vorzüge der Air Touch Technik

1. Natürlicher Look
Einer der größten Vorteile der Air Touch Technik ist das natürlichere Farbergebnis. Durch die gezielte Färbung der oberen Schichten entsteht ein weicher Übergang, der das Haar lebendig und frisch aussehen lässt. Diese Methode verhindert harte Kanten, die oft bei traditionellen Färbetechniken auftreten.

2. Weniger Haarbeschädigung
Da bei der Anwendung kein direktes Auftragen der Farbe auf die Wurzel erforderlich ist, wird die Haarstruktur weniger strapaziert. Dies ist besonders vorteilhaft für feines oder geschädigtes Haar.

3. Länger anhaltende Ergebnisse 
Da die Air Touch Technik nicht so nah an der Kopfhaut arbeitet, muss seltener nachgefärbt werden. Der Ansatz bleibt weicher und weniger auffällig, sodass die Zeit zwischen den Terminen verlängert werden kann.

4. Individuelle Anpassungsmöglichkeiten
Diese Technik lässt sich einfach an die individuellen Wünsche und Haarstrukturen anpassen. Egal, ob es sich um subtile Highlights oder einen dramatischen Farbwechsel handelt, die Air Touch Technik kann entsprechend modifiziert werden.

Da die Air Touch Technik oft langwieriger als herkömmliche Färbetechniken ist, solltest du für deinen Termin mit dem Profi genügend Zeit mitbringen. Wähle einen erfahrenen Friseur, der mit dieser speziellen Färbetechnik vertraut ist, denn für das optimale Ergebnis sind Erfahrung und Know-how notwendig.

Die europaweit einzigartige Markteinführung des DANIEL GOLZ Mini Fans verhilft dem Profi dabei zu einem optimalen Ergebnis und ist als einziges Produkt dieser Art ab August auf dem europäischen Binnenmarkt erhältlich.

Vorteile eines kleinen Föhns im Air Touch Prozess

Der Einsatz eines kleinen Föhns wie dem DANIEL GOLZ Mini Fan während der Anwendung der Air Touch Technik bietet verschiedene Vorteile:

1. Präzision und weniger Hitzeeinwirkung:
Der DANIEL GOLZ Mini Fan ermöglicht es dem Friseur, präziser zu arbeiten. Die kompakte Bauweise, der gezielte kühle Luftstrom in verschiedenen Stärken erleichtert es, gezielt an bestimmten Haarpartien zu arbeiten, ohne benachbarte Strähnen zu beeinflussen oder sie zu überhitzen. Dies minimiert das Risiko von Hitzeschäden am Haar und sorgt für ein gesünderes Ergebnis.

2. Energieeffizient und stromunabhängig:
Der kleine Föhn ist energiesparender und kann kabellos eingesetzt werden. Das kann in einem geschäftigen Salon von Vorteil sein, wo mehrere Geräte gleichzeitig betrieben werden.

3. Flexibilität: 
Der DANIEL GOLZ Mini Fan ist mobiler und leichter zu handhaben, was es dem Friseur erleichtert, verschiedene Winkel und Positionen anzunehmen. Dies trägt dazu bei, die besten Ergebnisse während der Anwendung der Air Touch Technik zu erzielen.

Mythos: Lufttrocknen ist besser für die Haare?

Also bitte! Wir müssen mal wieder über einen weitverbreiteten Mythos sprechen, der in der Haarpflege-Welt herumgeht: „Lufttrocknen ist besser für die Haare.“

 Spoiler-Alarm: Das ist ganz bestimmt nicht die Wahrheit! Willkommen in der Realität…

Wenn du deine Haare nach dem Waschen einfach lufttrocknen lässt, tust du ihnen und dir keinen Gefallen. 

Warum Lufttrocknen keine gute Idee ist?

Strukturschäden: 

Während das Haar unkontrolliert eintrocknet, quillt die Struktur auf, und voilà: Risse und Frizz sind vorprogrammiert. Kein Glanz, kein Volumen und eine Form? Hahaha, vergiss es! Das ist ein Look, den du nicht anstreben willst!

Schmutzmagnet: 

Exposed to the Environment! Dein schönes, offenes Haar zieht die volle Breitseite an Umwelteinflüssen an – Feinstaub, saurer Regen, Bakterien und Autoabgase setzen sich auf deiner Mähne ab. Nur ein Spülschwamm ist genauso einladend. 

Hot tools? 

Vergiss es! Wer nach dem Lufttrocknen zum Glätteisen greift, hat eigentlich schon verloren. Das Haar ist dann meist schon durch das Lufttrocknen stark mitgenommen und spröde, dann noch mit dem Bügeleisen drüber? Das möchtest du wirklich vermeiden!

Stell dir mal vor, du wäschst einen weißen Kittel und lässt ihn einfach nass auf den Boden liegen. Macht das jemand? Richtig – das würde niemand tun! Warum also bei deinen Haaren?

Die Lösung: Richtig geföhnt ist gleich gepflegt! Mit einem Hitzeschutz, einem passenden Föhn und ein bisschen Köpfchen wird das Haar geschmeidiger. So schließt es sich die Schuppenschicht optimal, das Haar ist belastbarer und sieht einfach besser aus!

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Warum dein Haar nach dem Blondieren IMMER ein Closing braucht!

Also: Wenn ihr denkt, dass Blondieren euer Haar in ein leuchtendes Paradies verwandelt, dann liegt ihr so falsch, wie ein Eis am Stil in der Sonne! Nach der Blondierung sieht dein Haar oft aus wie der Boden nach einem Festival: offen, durch und absolut strapaziert!

Der Umgang mit der Haar-Reality

Du blondierst und erwartest etwas wie: „Wow, schau dir diesen Glanz an!“ Und dann? BAM! Deine Haare stehen wie ein neugieriger Ventilator in alle Himmelsrichtungen ab und rufen nach Hilfe. Die Schuppenschicht steht aufrecht, die Farbe denkt sich: „Kann ich nicht mehr“, und Glanz? Wo ist der hin? Spoiler-Alarm: Zurück bleibt eine haarige Katastrophe! 

Warum? OHNE PFLEGE WIRD DAS NICHTS!

Und hier kommt das Closing ins Spiel! 

Das Closing, auch bekannt als Glossing oder Veredelung, ist das ultimative Superhelden-Rezept für dein Haar! Es tut mehr für deine Strähnen als dein Lieblingsshampoo für dein Morgenritual. Hier sind die Gründe, warum du NEVER EVER darauf verzichten solltest:

Schließt die Haaroberfläche: Tschüss, offene Struktur! Dein Haar wird so glatt wie ein frisch polierter Tisch!

Bringt Glanz, Halt & Farbe: Mach deine Haare zu dem Funkelstar – weil Glanz wirklich wichtig ist! 

Coole Nuancen: Egal ob kühl, apricot oder rosé – transformiere deinen Look in der Zeit, die man braucht, um einen Kaffee zu machen!

Hält den Ansatz im Zaum: Dieser gesichtszuckende Ansatz, der nach zwei Wochen „Hallo“ schreit? Nicht mit uns! Weicher Übergang – so geschmeidig wie dein bester Tanzmove!

Außerdem: Schluss mit Farb-Stau!

Des Beste? Glossings spülen sich langsam raus.

Das bedeutet:

→ Kein harter Ansatz.  

→ Kein Farb-Stau.  

→ Stattdessen ein softer Übergang, der dein Haar aussehen lässt, als hätte es die beste Kur für die Seele genommen.  

Das Rezept für ein ikonisches Blau: 

Jetzt wird’s spannend! Hier ist das geheimes Rezept für den ultimativen Blau-Look (den dir dein Friseur zaubern sollte):

1. Blondierung: BlondMe 9+ mit 6%

2. Pflege-Zwischenstep: Struktur aufbauen, Haar beruhigen – wie ein entspanntes Wochenende nach der härtesten Woche ever! 

3. Closing: INOA

   – 1 Teil 2,10 (blau-schwarz) 

   – 10 Teile Clear 

   – 3% Entwickler 

   – 25 Minuten Einwirkzeit. (Perfekte Zeit, um ein paar TikToks zu schauen!)

4. Finish: Pflege rein, Glanz raus – und voilà, dein Signature-Look ist fertig! 

Schenk deinem Haar die Liebe, die es verdient! ❤️

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„Babyhaare“ bei Erwachsenen – eher Last als Lust

Babyhaare – diese klitzekleinen feinen, kurzen Härchen, die vor allem im Stirn- und Schläfenbereich vorkommen können. Dieser feine Flaum mag bei kleinen Kindern ein „Oh Süß“ hervorrufen – für Erwachsene stellen Sie eine echte Herausforderung dar.

Was sind sogenannte Babyhaare überhaupt und wo kommen sie her?

Babyhaare sind die kleinen, feinen, kürzeren Haarschichten, die oft vorrangig an den Randbereichen des Kopfes wachsen. Die Ursachen können genetische Veranlagungen, hormonelle Veränderungen, Stress oder das Alter sein. Sie können genauso das Ergebnis von Haarausfall oder übermäßigem Styling sein, das die Haarstruktur schädigt.

Der (falsche) Held: Der strenge Zopf!

Der strenge Zopf sieht cool aus, oder? Und man kann die flauschigen Biester so schön damit bändigen…. Allerdings ist dieses Styling nicht die ideale Lösung. Aus diesen Gründen solltest du ihn besser in die Schublade verbannen:

1. Haarbruch-Risiko: Ein strenger Zopf ist wie einer dieser ungemütlichen Stühle auf einer langweiligen Party – er macht das Leben unangenehm! Übermäßiger Druck kann deine Haare brüchig machen und der dauernde Zug die Haarfollikel schädigen!

2. Betonung der Probleme: Statt sie zu bändigen, bringen strenge Zöpfe deine Babyhaare erst richtig zum Vorschein. Diese kleinen Fluffies werden stolz wie die Passagiere auf einem Karussell stehen bleiben. 

3. Kopfhaut-Stress: Ein straff gebundener Zopf? Ein bisschen wie ein zu enges Paar Jeans – nicht bequem, beeinträchtigen die Durchblutung und du fragst dich, woher du die (Kopf)Schmerzen hast!

Färben: Yes or No?

Das Färben deiner feinen Haare kann eine Gratwanderung sein.

Die Dosis macht das Gift:  Zu viel Färben ist wie zu viel Schokolade – verlockend, aber irgendwann wird einem schlecht! Eine schonende Färbetechnik wie Babylights oder Balayage kann die Fülle optisch verstärken, ohne zu viel Schaden anzurichten. Lass deinem Haar zwischen den Färbungen genügend Zeit zur Regeneration, das gibt ihm die Chance, sich wieder zu erholen und frisch auszusehen.

Feuchtigkeit – das Zauberwort: Halte dein Haar mit Feuchtigkeits-Haarmasken und Conditioner hydratisiert! Da wird nicht nur dein Haar glänzen, sondern auch dein Selbstbewusstsein!

Die perfekte Haarpflege für feines Haar! 

Für feine Haare gilt: Leichtigkeit ist der Schlüssel!

Leichte Shampoos und Conditioner: Du willst keine Winterschneedecke für dein Haar! Leichte Formulierungen verhindern, dass es platt und träge aussieht, sondern es stärken und nährend wirken.

Haaröle mit Maß: Nutze leichte, nicht fettende Haaröle, die Eindruck machen werden! Ein paar Tropfen genügen, um Glanz zu erhalten und diese frechen Babyhaare in Schach zu halten.

Regelmäßige Haarschnitte:  Sind wie ein Fresh up für dein Haar. Du sorgst dafür, dass der Spliss keinen Raum hat und dein Haar gesunder und voller aussieht.

Hitze ohne Schutz: ein absolutes No Go! Hitzestyling ohne Schutz ist wie einen Sonnenbadeurlaub ohne Sonnencreme zu planen – das tut weh! Zu häufiges Hitzestyling kann die Haarstruktur schädigen.