Haarwachstum anregen

Lange Haare sind der Traum vieler Frauen. Mit der richtigen Ernährung und Pflege funktioniert’s – hier die fünf natürlichen Haarwuchsmittel für eine gesunde Mähne.

Fakt ist: Haare wachsen durchschnittlich 1 bis 1,2 Zentimeter pro Monat, daran lässt sich nichts rütteln. 

Durch bestimmte Faktoren und Wirkstoffe kannst du deine gesunde Kopfhaut und damit dein gesundes Haarwachstum fördern und dein Haarausfall minimieren.

1. Gesunde Ernährung
Versorge deine Haarwurzeln mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

  • Proteine bilden zum Beispiel die Basis für Keratin, aus dem dein Haar besteht. Super eiweißhaltige Produkte sind Joghurt, Quark, Hähnchen- und Putenfleisch, Linsen- und Hülsenfrüchte.
  • Biotin schützt vor Haarausfall. Das Vitamin B versteckt sich in Soja-Produkten, Nüssen, vorallem Mandeln und Haselnüssen, Eiern und Milch.
  • Vitamin C stärkt deine Haarwurzeln. Besonders in Zitrusfrüchten oder gelber Paprika ist das Vitamin enthalten.
  • Omega-3-Fettsäuren fördern die Durchblutung. Dies sorgt für ein volleres Haar und schützt vor Haarausfall, zu finden sind sie zum Beispiel in Lachs, Leinsamen, Chiasamen und Walnüssen.
  • Selen ist ein Mineral und  unterstützt deinen Körper bei der Bildung und Verarbeitung von Proteinen, dieses Mineral findest du in Paranüssen, Fisch oder Schalentieren.

2. Kopfhautmassage
Wer seine Kopfhaut regelmäßig massiert, fördert die Durchblutung und stimuliert die Haarfollikel, in denen die Haarwurzel gebildet wird, zum Wachstum an. Einfach beim Waschen der Haare die Kopfhaut mit den Fingerspitzen für einige Minuten massieren. Das regt übrigens nicht nur die Durchblutung an, sondern reduziert auch Stress.

3. Richtige Haarpflege
Am besten verzichtest du auf Produkte mit dem Wirkstoff Silikon, da diese die Haarfolikel verstopfen und Haarausfall begünstigen können.

Conditioner und Haarkuren niemals auf die Haarwurzel auftragen, Haare fetten zudem schneller nach und werden beschwert, verlieren an Volumen. Die Produkte lieber in den Längen einmassieren, so kann es die Schuppenschicht schließen und die Haare zum Glänzen bringen.

Ebenfalls wichtig: Minimiere das Hitzestyling mit Föhn und Glätteisen. Zu hohe Temperaturen strapazieren und schädigen die Struktur des Haares und sorgen für Spliss und Haarbruch.

4. Geh regelmäßig zum Friseur!
Denn nur wer alle zwei bis drei Monate zum Spitzen schneiden zum Friseur geht, beugt Spliss sowie Haarbruch vor und fördert ein gesundes Haarwachstum.

Entwirren der Haare

Besonders in den Wintermonaten, wo Mütze und Schal unsere täglichen Begleiter sind, verknoten unsere Haare am häufigsten.

Hier einige Tipps, wie du schonend und effektiv deine Haare wieder geschmeidig bekommst:

1. Gib deinem Haar Feuchtigkeit

Damit deine Haare beim Entwirren nicht beschädigt werden, ist es wichtig, dass du dem Haar genug Feuchtigkeit gibst, zum Beispiel mit einer Haarkur. 

2. Verwende die richtigen Hilfsmittel

Verwende eine flache Haarbürste oder einen Kamm mit breiten Zacken.

3. Fange an den Haarspitzen an

Wichtig ist, dass du beim Bürsten an den Haarspitzen beginnst und nicht an den Wurzeln. Das verfilzt die Haare noch mehr – du bürstest die Knoten herunter und nicht heraus. 

4.Strähne für Strähne

Nimm dir eine Strähne nach der anderen und arbeite dich von unten nach oben heran. Mit dieser Technik bist du auf der sicheren Seite und du erwischst auch alle Knoten.

5. Haarmaske & Co. als Hilfsmittel

Kannst du die Knoten nicht mit der Bürste oder Kamm lösen, dann verwende einen Conditioner oder eine Haarmaske. Lass die cremige Textur etwas einwirken und versuche dann mit einer Bürste oder Kamm den Knoten zu lösen. Achte darauf, dass du die Strähne gut festhält und das Ziepen an der Haarwurzel verhinderst.

6. Tägliche Kontrolle

Kontrolliere täglich, ob sich ein Knoten in deinen Haaren gebildet hat. Diese lästigen Verwirrungen können sich schnell zu großen Filzmatten aufbauen und diese lassen sich nicht so einfach herauskämmen.

Gelb- und Grünstich

Woran liegt es, dass blondierte Haare nach dem Friseur wieder dunkler, gelber oder manchmal grün werden? Und was kannst du dagegen tun…

So wirst du ihn ganz leicht los: den Gelb- und Grüntisch.

Es passiert nur allzu oft: Nach dem Haare färben zeigt sich plötzlich ein hässlicher Gelb- oder Grünstich in der Mähne. Hier erfährst du, woher die böse Überraschung kommt und was du dagegen tun kannst.

Wir Blondinen kennen das Problem, aber auch brünette Frauen kann es treffen: Gelb und Grünstich in den Haaren. Doch keine Panik! Ich verrate dir, woher der unschöne Stich kommt, wie du ihm vorbeugen kannst und was zu tun ist, wenn dich eine dieser hässlichen Farben erwischt hat. 

Vor allem äußere Einflüsse sind für diesen unschönen Grünstich in deinen Haaren verantwortlich. Besonders im Sommer nimmt das Unglück seinen Lauf. Sonne, Salzwasser und Chlorwasser sind in vielen Fällen die Übeltäter. Sind deine Haare trocken und strapaziert, nehmen sie die Metalle aus dem Wasser auf und können grün werden. 

Doch auch beim Blondieren, Färben oder Tönen kann der Unfall mit dem Gelb- oder Grünstich leicht passieren. Egal, ob von dunkel nach blond oder von hell nach dunkel – Schuld an der gefürchteten Verfärbung beim Haarefärben sind fehlende oder zu viele Rotpigmente. Wird deine ohnehin schon kühle Haarfarbe mit einer Färbung oder Tönung mit vielen kühlen Farbpigmenten behandelt, können sich die Farbstoffe überlagern und deine Haare werden grün. Je mehr rote Pigmente im Haar schon vorhanden sind, desto eher neigt blondes Haar zu einem gelblichen Stich.   

Wie beuge ich Grünstich in den Haaren vor?

  • Pflege ist also das A und O. Benutze einen Conditioner, wende regelmäßig eine Haarkur an und versorge deine Haare mit ausreichender Feuchtigkeit. 
  • Trage in der Sonne einen Sonnenhut, um deine Haare vor Austrocknung zu schützen. 
  • Vermeide es, deine Haare Chlorwasser auszusetzen.
  • Du hast bereits erfolglos gefärbt oder blondiert und weißt deshalb, dass du zu Grünstich in den Haaren neigst? Dann wage besser keine Experimente mehr beim Haarefärben oder mit einer Tönung. Begib dich lieber in die vertrauensvollen Hände deines Friseurs. 

Wie beuge ich Gelbstich in blondem Haar vor?

  • Grundsätzlich gilt: Je ungesunder und kaputter das Haar, umso mehr neigt es dazu, sich gelb zu färben.
  • Conditioner und Haarkuren sollten zu deiner Haarpflegeroutine zählen.
  • Wasche deine Haare nicht zu häufig, um zu verhindern, dass sie austrocknen und brechen.
  • Wasche deine Haare mit kühlem Wasser, weil es die natürliche Schuppenschicht der Haare schließt.

Vegane Haarpflege

Vegane Haarpflege und Friseurprodukte – taugen die überhaupt?

Vegan ist nicht nur beim Essen im Trend. Vegan zieht sich durch alle Lebensbereiche, so auch bei der Haarpflege und im Styling. Ein möglichst umweltbewusster, nachhaltiger Lifestyle gehört inzwischen zum guten Ton. Damit geht häufig die Vermeidung von Tierleid einher.

Ich bin ganz ehrlich, ich lebe nicht vegan, versuche aber in anderen Bereichen nachhaltig, umweltbewusst und tierversuchsfrei zu leben. Dazu gehören auch Produkte für die Haare. Ich habe mich lange gefragt, ob die was taugen – die taugen hervorragend! Fast alle professionellen Unternehmen im Friseurhandwerk haben eine vegane Pflege- und Stylingserie rausgebracht. Und die können so einiges. Einen großen Unterschied zu den anderen, nicht veganen Produkten gibt es kaum. 

Doch was genau ist vegane Haarpflege?

Vegane Haarpflege bedeutet, dass die Produkte ohne Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs wie zum Beispiel Keratin oder Seidenproteine auskommen. 1990 wurde von der Vegan Society England die Veganblume erfunden und für vegane Kosmetikartikel und Lebensmittel verwendet. Das ist bis heute ein gut erkennendes Zeichen für vegane Produkte.

Ist vegane Haarpflege tierversuchsfrei?

Nicht alle veganen Produkte sind auch tierversuchsfrei- häää, wie geht das? Das geht: Denn nur weil die Produkte keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten, heißt es nicht, dass diese Produkte nicht an Tieren getestet werden. Hier sollte man zusätzlich unter anderem auf das Leaping Bunny oder Peta Cruelty Free achten.

Wie sieht es beim Friseur aus?

Die Konzerne ziehen nach – die Nachfrage im Salon für vegane Haarprodukte wird immer größer. Viele Marken haben ganze Pflege- und Stylinglinien herausgebracht – mit großem Erfolg. Frag einfach in deinem Salon deines Vertrauens nach, ob sie auch mit veganen Haarprodukten arbeiten. Mittlerweile hat jedes Profi-Haar-Unternehmen ihre veganen Produkte. Aber auch Nischenmarken sprießen aus dem Boden und sind nicht schlechter als die ganz großen. 

Vegane Haarpflege vs. nicht vegane Haarpflege

Was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass vegane Haarpflege anderen Produkten in nichts nachsteht. Es gibt mittlerweile hochwertige vegane Haarkosmetik, die nicht nur Tierleid minimiert, sondern auch perfekte Pflege und Styling Ergebnisse erzielt. Wer Wert auf Nachhaltigkeit und Tierschutz legt, sollte definitiv zu veganen und tierversuchsfreien Produkten greifen. Je mehr die Nachfrage danach steigt, desto mehr Marken werden sich anpassen und solche Produkte anbieten.

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Mit Baby zum Friseur!

Mein Friseur ist gleichzeitig mein bester Freund. Vor dem ersten Friseurbesuch mit Baby müsste ich eigentlich nicht aufgeregt sein – aber ich war es und zwar ziemlich doll. Wird die kleine Emi ruhig liegen? Wird sie schlafen? Wann muss ich sie genau stillen, damit sie durchhält? Was wird mein Friseur sagen, wenn ich meine Tochter während des Aufenthalts doch stillen muss? Sind die Gerüche in einem Salon giftig für mein Baby? Ist die Lautstärke zu viel und das grelle Licht zu heftig? Alles Fragen, die mich sehr beschäftigt haben und ich deshalb erst nach drei Monaten nach der Geburt einen Friseurtermin gemacht habe. Mein raus gewachsener Ansatz und meine kaputten Spitzen haben mir keine Wahl gelassen. 

Meine Erfahrung war sowohl positiv als auch negativ. Denn es geht bei einem Friseurbesuch um einen selbst – man zahlt auch, je nach Behandlung, viel Geld.

Doch mit Baby geht es bei so einem Termin nicht um einen selbst, sondern ausschließlich um das Baby und die Haare werden nebenbei gemacht. Und genau das ist nicht der Sinn eines Friseurtermins. Jede Mama verdient Me-time und das auch schon nach drei Monaten – ich würde sogar sagen noch früher, denn die ersten Wochen sind besonders anstrengend und so eine kurze Auszeit tut einer frisch gebackenen Mama richtig gut. Außerdem kann es für einen Friseur nervig sein, wenn die Mama nonstop mit dem Baby beschäftigt ist oder das Baby die gesamte Zeit schreit – das darf man nicht vergessen. Ich als Mama mit Baby bin nicht die einzige Kundin an einem langen Arbeitstag eines Friseurs. 

Die Kleine hat es super gemacht und hat die Prozedur von drei Stunden gut gemeistert – schaut einfach den Film, dann seht ihr das Ergebnis:

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Wann ist mein nächster Friseurtermin?

Ich komme gerade frisch vom Friseur. Habe den gesamten Inhalt meines Sparschweins da gelassen und sehe fantastisch aus! Doch wie lange hält dieser Traum von Haaren? Wie viel Zeit habe ich zum Sparen für meinen nächsten Friseurtermin? 

Alle drei bis acht Wochen, heißt es, sollte ein Friseurtermin zum Haare nachfärben gemacht werden. So lange dauert es, bis der nachwachsende Ansatz den Look ungepflegt aussehen lässt und man anfängt, seinen Scheitel immer mehr zu verschieben. Die Spanne drei bis acht ist individuell. Das hängt von dem Kontrast zwischen Naturhaarfarbe und der Coloration und von der Geschwindigkeit des Haarwuchses ab. Ich habe für mich entschieden: Ich mach mir einen neuen Friseurtermin, wenn ich mich unwohl fühle. Da meine Haare gesträhnt werden, wirkt mein Ansatz nicht so hart. Ich habe mehr Zeit zum Sparen und ganz ehrlich: Wenn der etwas rauswächst, sieht das ganz gut aus.

Bei einer Ombré oder einer Balayage muss man gar nicht nachfärben. Ist auch gut so, denn diese Freihandtechnik ist so teuer, dass man ein Jahr darauf sparen muss. Mit blondiertem Haar sitzt du häufiger auf dem Friseurstuhl – vor allem dann, wenn dein Naturton viel dunkler ist als die Blondierung. Aber hey – inzwischen ist alles hip und auch ein rausgewachsener Ansatz wirkt modern und nicht ungepflegt.

Für alle, die den Unterschied zwischen Strähnen, Balayage und Faceframing lernen möchten – hier ein Video mit exakter Aufklärung vom Profi selbstverständlich leicht erklärt;-)

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Weitere Informationen

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Haare selber stylen, wie frisch vom Friseur!

Ganz ehrlich, geht das überhaupt? Ich meine NEIN! So wie beim Friseur bekomme ich zumindest meine Haare zu Hause nicht hin. Allein das Föhnen – der Profi am Gebläse hat definitiv Zauberstaub und Zauberstab in seinen Händen und macht mit meinen Haaren ein Wunderwerk. Dasselbe Ergebnis bekomme ich in meinem Badezimmer nicht hin, aber ich habe für mich einige Hilfsmittel entdeckt, die mich zufriedenstellen. Also das Ergebnis im Spiegel zumindest von vorne, von hinten sehe ich mich nicht 🙂 und das ist auch manchmal gut so.

Hier meine Livehacks für ein „do it yourself“-Styling wie nach einem Friseurbesuch.

Was ich alles dafür brauche:

  1. Optimales Shampoo für mein Haar (lass dich am besten immer von deinem Friseur beraten)
  2. Conditioner, um die Haaroberfläche zu schließen und sie geschmeidig zu machen
  3. Haarkur, um die Haare zu entwirren
  4. Haarbürste, die nicht deine Haarpracht rausreißt sondern durch deine Haare gleitet und deine Kopfhaut massiert.
  5. Föhnen
  6. Glätteisen
  7. Haaröl

Nach dem Waschen trockne ich meine Haare mit einem Frotteehandtuch, ich lasse meistens das Handtuch so lange drauf, bis ich angezogen bin, so saugt das Tuch das Wasser vollständig auf. Dann sprühe ich die Sprühkur auf und kämme meine Haare, bis sie sich geschmeidig anfühlen. Jetzt kommt der erste Tipp: Beim Föhnen immer von oben nach unten föhnen. Am besten mit der Haarbürste in die Wuchsrichtung kämmen und dabei föhnen. Damit bei mir im vorderen Bereich die Wirbel nicht aufkommen, kämme und föhne ich abwechselnd von rechts nach links – das heißt, dass ich meine vordere Partie erst ganz nach links kämme und dann komplett wieder nach rechts. Dabei entsteht mehr Volumen am Ansatz und die Ponypartie wird glatter. 

Was ich beim Föhnen gelernt habe: GEDULD. Die Haare müssen trocken sein. Denn nur etwas Restfeuchte macht mit welligen/lockigen und strapazierten Haaren was es will, nur kein schönes Ergebnis. 

Nachdem meine Haare vollständig getrocknet sind, teile ich sie mir in mehrere Partien ab und mache das Glätteisen an. Ich fange immer unten an und arbeite mich Strähne für Strähne nach oben. Wenn ich den vorderen Bereich gut geföhnt habe, muss ich das Eisen nicht anwenden, denn dann sitzen die Haare im Gesicht schon gut und müssen nicht noch verschlechtert werden;-)

Mit dem Glätteisen variiere ich immer zwischen glatt und lockig. (Im Video siehst du eine Anleitung für Locken mit dem Eisen)

Zum Schluss mache ich einige Tropfen Öl rein, aber Achtung nicht zu viel und auch nicht auf den Ansatz schmieren. Zwei bis drei Tropfen reichen. Diese gleichmäßig in den Händen verteilen und in die Längen und Spitzen einmassieren und nach unten ziehen.

Fertig ist meine „do it yourself-Frisur“ wie nach einem Friseurbesuch – nicht! Denn so perfekt wie nach einem Friseurbesuch kann man es sich nicht selbst machen – allein der Winkel, die Kraft in den Armen und die Übung macht den Profi zum Profi. Das ist auch gut so!

Mehr Informationen erhält du unter https://www.dateyourbeauty.de/

Haare selber färben – lass die Finger davon!

Ich weiß, ich weiß – Haare färben beim Profi ist teuer. Alle sechs Wochen zum Nachfärben geht wirklich ins Geld. ABER lass bloß die Finger vom „do it yourself“- Färben. Es kann nur schief gehen und am Ende zahlst du mehr – denn mit dem vorprogrammierten Desaster auf deinem Kopf wirst du dich nicht raus trauen und einen Friseur darum bitten, es wieder in Ordnung zu bringen.

Hier die häufigsten Fehler beim Haare selber färben:

1. Du schätzt deine Ausgangsfarbe falsch ein

Bin ich hell- oder mittelbraun? Oder doch dunkelblond? Vielen Frauen fällt es schwer, ihre eigene Haarfarbe richtig zu bestimmen – für meine Naturhaarfarbe gibt es gar keinen Namen! Die meisten schätzen ihre Haare zu dunkel ein. Damit das Färbeergebnis wie gewünscht ausfällt, ist es wichtig, dass die Ausgangshaarfarbe stimmt. Nur dann wird aus mittelblond auch wirklich haselnussbraun. 

2. Du hast zu hohe Erwartungen

Einmal blond sein – das war schon lange dein Traum! Doch statt nach Marilyn Monroe sieht dein Haar jetzt eher nach Pipi Langstrumpf aus. Es ist orange und das noch nicht mal gleichmäßig, sondern fleckig.

3. Du bist schlecht vorbereitet

Du hast Dir ein Haarfärbemittel in der Drogerie gekauft und würdest am liebsten sofort loslegen – geht ja schließlich schnell und unkompliziert.  Ein altes Handtuch um die Schultern, die mitgelieferten Plastikhandschuhe an und schon kann’s losgehen… Stopp!

Hast Du nicht wichtige Dinge vergessen?  Z.B. Haarklammern, einen Kamm und einen Wecker? Denn ist die Haarfarbe erst mal gemixt, ist keine Zeit mehr fürs Herumsuchen, denn die Mischung muss sofort aufgetragen werden – so steht es auf der Verpackung.

4. Du hast die Anleitung nicht gelesen

Ich habe es schon so oft selbst gemacht – das wird schon klappen. Anleitung lesen ist was für Anfänger! Seltsam nur, dass das Ergebnis anders ausfällt als beim letzten Mal. Das Haar wirkt irgendwie strohiger, bzw. die Farbe ist ganz anders als beim letzten Mal. Jede Firma ändert regelmäßig ihre Produkte, bringt neue Inhaltsstoffe auf den Markt oder verändert die gesamte Rezeptur.

5. Die Farbe reicht nicht aus

Dabei hast Du alles so gut vorbereitet: Das alte Handtuch, die Haarklemmen und den Küchenwecker zum Stoppen der Zeit bereit gelegt, die Vaseline als Schutz auf die Haut aufgetragen … und jetzt das: Beim Auftragen merkst du, dass das Färbemittel nicht ausreicht!

Am Ansatz hast du noch großzügig aufgetragen, jetzt wird es für die Längen richtig knapp. Fazit: Das Färbeergebnis wird unregelmäßig, fleckig, da nicht alle Partien gleich stark mit der Farbe in Kontakt kamen – upsi!

6. Die ersten grauen Haare färben

Spätestens, wenn sich die ersten grauen Haare zeigen, greifen viele Frauen zum Färbemittel oder zumindest zu einer Tönung. Ist der Großteil der Haare bereits ergraut, beginnt der Kampf gegen den Ansatz. Viele begehen dabei einen großen Fehler, nicht nur den ungeliebten Silberstreif, sondern das komplette Haar bis in die Spitzen zu färben. Das Ergebnis: Der Ansatz ist zwar nicht mehr grau, hat aber dennoch eine andere Farbe als das restliche Haar.

Weitere Informationen findest du auf https://www.dateyourbeauty.de

Wie wachsen meine Haare schneller?

Rapunzel – lasse meine Haare schneller wachsen – fünf Tipps für eine längere Mähne:

Manchmal kann es bei uns Mädels nicht schnell genug gehen, bis unsere Haare die Länge erreicht haben, die wir uns wünschen. Meine Tipps helfen dir dabei, das Wachstum zu beschleunigen – Zauber hilft hier leider nicht ;-(

Die schlechte Nachricht zuerst: Leider haben wir keinen Einfluss darauf, wie schnell unsere Haare tatsächlich wachsen. Die Faustregel besagt zwar, dass wir uns jeden Monat über ein bis anderthalb Zentimeter mehr freuen dürfen, am Ende entscheiden jedoch unsere Gene und die Umwelteinflüsse über die Geschwindigkeit. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Damit deine Haare schneller wachsen, musst du nur ein paar simple Tipps befolgen.

1. Regelmäßig Spitzen schneiden unterstützt das Haarwachstum

Viele Mädels meinen, ihre Haare würden schneller wachsen, wenn sie so selten wie möglich bei ihrem Friseur vorbeischauen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Werden die trockenen Spitzen nicht regelmäßig geschnitten, sind sie anfälliger für Spliss. Dieser wandert dann nach oben in die gesunden Regionen und sorgt dafür, dass die Haare abbrechen, – was zur Folge hat, dass die Mähne noch langsamer wächst und immer kürzer wird. Aus diesem Grund empfehle ich, die Spitzen mindestens alle sechs bis acht Wochen vom Profi schneiden zu lassen.

2. Regelmäßige Massagen fördern die Durchblutung der Kopfhaut

Es gibt einen guten Grund, warum dir der Friseur beim Haarewaschen jedes Mal die Kopfhaut massiert: Durch die kreisenden Bewegungen wird die Durchblutung und somit das Haarwachstum angeregt. Grund dafür sind die Haarwurzeln – werden diese regelmäßig von Schmutz befreit und gut durchblutet, wachsen die Haare schnell und kräftig nach. Regelmäßige Kopfhautmassagen für fünf bis zehn Minuten zu Hause sind nicht nur schön, sondern auch effektiv.

3. Regelmäßig Pflegeprodukte verwenden wirken Haarausfall entgegen

Selbst die perfekte Pflege kann die Haare nicht schneller wachsen lassen, aber sie sorgt dafür, dass deine Haare gesund und widerstandsfähig bleiben. Zwei große Feinde von schönem, langem Haar sind nämlich Spliss und Haarbruch.

Beuge vor, indem du deine Haare mit einem intensiv pflegenden Shampoo wäschst, es einmal pro Woche mit einer reichhaltigen Kur pflegst und ab und an mit etwas Haaröl in den Längen verwöhnst.

4. Gesunde Ernährung für kräftigere Haare

Ist dein Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, sind es auch die Haarwurzeln – und die produzieren widerstandsfähiges Haar in maximalem Tempo. Umgekehrt beeinflussen Mangelzustände das Haarwachstum negativ. Eisenmangel kann sogar zu Haarausfall führen. Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, tut daher auch seinem Haar was Gutes.

5. Stress vermeiden – so wachsen die Haare schneller

Wie unsere Haut ist auch das Haar ein Spiegel unserer Seele. Ein andauernd zu hoher Spiegel an Stresshormonen im Blut ist schädlich für das Haarwachstum und kann sogar zu Haarausfall führen. Brüchiges, dünnes Haar kann auch die Folge langanhaltender seelischer Probleme sein. Wer sich und seiner Psyche regelmäßig etwas Gutes tut, hilft auch seinem Haar beim gesunden und zügigen Wachsen.

Ansonsten – wenn nichts hilft oder es dir zu langsam geht: Ab zum Friseur und mit Extensions nachhelfen 😉

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10 Fakten über deine Haare

1.  Woraus besteht ein Haar?

Aus Keratin …  Keratin ist das gleiche Protein, das wir in unserer äußeren Hautschicht und unseren Fingernägeln finden und auch überraschend … in Hufen, Krallen und Federn von Tieren. 

2. Können Haare in warmen Klimazonen schneller wachsen?

Wärme stimuliert die Durchblutung im Körper und fördert das Haarwachstum. Obwohl das der Fall ist, spielen auch Genetik und Ernährung eine Rolle in unserem Haarwachstum – offensichtlich!

3. Ist eine feuchte Haarsträhne bis zu 30% länger?

Warst du jemals enttäuscht, als dir klar wurde, dass dein frisch geschnittenes nasses Haar länger aussah? Dann entdeckt, dass es plötzlich geschrumpft ist, als der Friseur es getrocknet hat? Mach dir keine Sorgen, es passiert nicht nur dir. Wenn Wasser in die Haare gelangt, dehnt sich das Haar länger, als es natürlich ist!

4. Sind alle Haare, die wir sehen können, tot?

Die einzigen Haare, die nicht tot sind, sind die Haare, die sich noch in der Epidermis unserer Kopfhaut befinden – wie seltsam ist das? Das ist so überraschend, weil wir uns oft auf die Haare konzentrieren, die sich auf der Außenseite befinden, wenn wir genau bedenken sollten, dass das, was wir in unseren Körper tun, direkt das Haar beeinflusst, das wir sehen können!

5. Ist Schwarz die häufigste natürliche Haarfarbe und Rot die seltenste?

Ein Prozent der Weltbevölkerung hat natürliche rote Haare und die zweithäufigste Haarfarbe ist blond. Dunkle Haarfarben sind am häufigsten, wobei Schwarz am häufigsten vorkommt. 

6. Welche wichtigen Informationen enthält mein Haar?

Haar enthält Informationen darüber, was dein Blutstrom in der Vergangenheit enthalten hat. Wissenschaftler können aus nur einer winzigen Haarsträhne erfahren, was du gegessen und getrunken hast sowie die Umgebung, in der du lebst.

7. Kann jede Haarsträhne bis zu 100 Gramm tragen?

Ja! Wenn jede Haarsträhne 100 g tragen kann und die Menschen durchschnittlich 100 000 bis 150 000 Haarsträhnen auf der Kopfhaut haben, kann dein gesamter Kopf das Äquivalent von zwei Elefanten unterstützen.

8. Sind Haare das am zweitschnellsten wachsende Gewebe im Körper? 

Ja! Das Schnellste ist das Knochenmark.

9. Wird durch Föhnen die Form des Haares verändert?

Wasser verändert die Wasserstoffbrücken, wodurch unsere Haare flacher werden, wenn wir duschen. Dies mag erklären, warum wir die Feuchtigkeit hassen – das Wasser in der Luft verändert die Oberfläche sowie die Struktur des Haares, was dazu führt, dass einige Haare kraus werden.

10. Beeinflusst das Haarschneiden, wie schnell das Haar wachsen wird?

Nein, oft wird das Gegenteil behauptet und man lässt die Haare oft schneiden. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass das Haareschneiden Spliss stoppt und da sollte man öfter schneiden lassen.

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