Wusstest du schon alles über Strähnen?

Was du über Strähnen / Highlights wissen solltest.

Du bekommst regelmäßig Highlights oder möchtest welche haben? Du hast das doch bestimmt schon mal gehört, ob du den ganzen Kopf, den halben Kopf oder nur den Oberkopf gesträhnt haben möchtest? WHAT THE F*** ?  Du möchtest doch einfach nur Highlights.  

Es gibt für einen Friseur tatsächlich Unterschiede.

ganzer Kopf Strähnen

Ganzer Kopf Strähnen

Bedeutet auch tatsächlich ganzer Kopf Highlights 😆. Für den Friseur ist das auf jeden fall ein sehr wichtiger Hinweis, denn er muss die Zeit einplanen, um einen ganzen Kopf Highlights zu erledigen. Hier wird nämlich dein ganzes Haar in die Hand genommen und das dauert seine Zeit.

halber Kopf Strähnen

Halber Kopf Strähnen

Beim halben Kopf wird ein Teil nicht gesträhnt. Das ist meistens der Teil, der von den gesträhnten Haaren sowieso bedeckt wird. Hier werden die Strähnen am Oberkopf, an den seitlichen Konturen und im Nacken gesetzt. Der untere Bereich des Kopfes bis zum Atlasknochen bleibt ungesträhnt.

WHAT THE F*** ? Ist der Atlasknochen ????? 

Greif dir mal in die Mitte deines Hinterkopfes…. 

Den höchsten Knochen, den du jetzt spürst,… das ist dein Atlasknochen.

Oberkopf Strähnen

Oberkopf Strähnen 

Die Highlights werden über deinen Scheitel gesetzt und an alle Konturen. Es ist die schnellste Variante für deinen Friseur. Achtung: Hast du schon einen Ansatz von mehr als 4 cm, reicht diese Technik nicht mehr aus. 

Weißt du auch schon wie dick oder dünn du deine Highlights haben möchtest? Denn da gibt es große Unterscheide.

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„Nun bist Du super vorbereitet auf dein nächstes Highlight-Date. Zeige deinem Friseur das du nun weißt, wo dein Altlasknochen sitzt ☠️“

Der Unterschied zwischen Haarfarbe, Tönung und Blondierung

Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einer Haarfarbe, einer Tönung und einer Blondierung? 

Jeder hat gefärbte Haare, aber keiner weiß genau, welche Unterschiede es beim Färben gibt und was man auf seinem Kopf hat. Weißt du selber auch, ob du eine Farbe, eine Blondierung oder eine Tönung hast oder evtl. sogar zwei Sachen gleichzeitig? 

Hier die verschieden Methoden, um Pigmente in, aus und an deinem Haar zu bekommen. 

Haarfarbe 

Wenn eine Haarfarbe genutzt wird, dann muss mit Chemie gearbeitet werden, denn eine Haarfarbe ist alkalisch. Die Schuppenschicht der Haare wird geöffnet und die künstlichen Pigmente der Haarfarbe in die Haare eingeschleust und verankert. Eine Haarfarbe kann deine Haare zwei bis drei Töne heller ziehen; dunkler und Weißhaar Abdeckung zu 100 % sind möglich. Eine Haarfarbe wächst aus deinem Haar heraus.

Blondierung

Hier werden die natürlichen & künstlichen Pigmente im Haar zerstört. Die Blondierung lässt das Haar aufquellen und das Bleichmittel in der Blondierung zerstört die Pigmente. Es ist möglich, deine eigene Haarfarbe bis zu acht Nuancen heller zu blondieren, da die Blondierung ebenfalls alkalisch ist. Allerdings geht das nicht ohne, die Haare zu schädigen. Die Aufhellung verbleibt dauerhaft im Haar und wächst mit raus.

Intensivtönung

Eine Intensivtönung findet ihren Platz genau zwischen einer Haarfarbe und einer reinen Tönung. Eine Intensivtönung ist eine schwächere Haarfarbe. Sie öffnet auch die Schuppenschicht (mild alkalisch) der Haare und schleust die künstlichen Pigmente in dein Haar ein. Die Tönung schafft es, Ton in Ton und ein bis zwei Töne heller zu tönen. Sie hält dadurch länger als eine reine Tönung, wächst und wäscht sich aus deinem Haar heraus.

Tönung / Direktziehende Färbemittel 

Eine Tönung ist sauer eingestellt und kann deine Haarfarbe nicht heller ziehen. Hier kann nur Ton in Ton oder dunkler getönt werden, durch den sauren pH-Wert der Tönung wird deine Haarstruktur geschont. Die künstlichen Pigmente der Tönung haften sich an die oberste Haarschicht an, somit wäscht sich die Tönung aus deinem Haar heraus. Graue Haare kann sie leider nicht zu 100 % abdecken.

„ Ob Blond, Rot, Schwarz oder Braun, du solltest deinem Friseur vertrauen „ ❤️

Verschiedene Haarpflege Anwendungen findest du hier 

Wie oft sollte man seine Haare waschen?

Wie oft ist Haarewaschen bei deinem Haartyp richtig? Täglich, Wöchentlich oder gar nicht?

Jeder hat seine eigenen Theorien und Philosophien zum Thema Haare waschen. Du hast wahrscheinlich auch deine eigene Haarpflege Routine, die richtig ist … oder vielleicht doch falsch?

Es gibt tatsächlich unterschiedliche Haare und Kopfhaut-Typen, die unterschiedliche Haarpflege benötigen.

Hier ein paar Tipps beim Haarewaschen. 

Welche Haartypen gibt es?

Trockenes Haar
Experten empfehlen etwa 1-2 Mal die Woche eine Haarwäsche. Zu heißes Wasser und zu häufiges Haarewaschen wird nicht empfohlen. Trockene Haare brauchen viel Feuchtigkeit, aber in dem Fall nicht das Wasser beim Waschen. Ein Tipp: Benutze ein mildes Shampoo, um deine trockenen Haare zu schonen.

Fettiges Haar

Der Talg von der Kopfhaut lässt deine Haare schnell fettig und strähnig aussehen? Dann solltest du alle zwei Tage deine Haare waschen. Achte beim Waschen darauf, dass du nicht zu lange und stark massierst, das regt die Talgdrüsen zusätzlich an. Spezielle Shampoos gegen fettige Haare sind hier erforderlich. Um aber das unnötige tägliche Haarewaschen zu vermeiden, empfehlen wir dir, zusätzlich ein Trockenshampoo zu verwenden.

Feines Haar

Du fühlst dich wahrscheinlich nur wohl, wenn deine Haare täglich gewaschen sind. Feine Haare verlieren sehr schnell an Struktur, Stand und Glanz. Verwende keine Produkte, die viel Feuchtigkeit enthalten, dass macht deine feinen Haare nur unnötig schwerer und lassen sie schneller fettig aussehen. Ein Tipp: Es gibt spezielle Shampoos für die tägliche Haarwäsche, die dein Haar griffig machen und zugleich schwerelose Pflegestoffe beinhalten.

Lockiges Haar 

Bei lockigen Haaren kann sich der Talg weniger schnell auf dem Haar ausbreiten. Die Struktur einer Locke ist eher trocken, da reicht einmal die Woche Haare waschen völlig aus. Auch hier ist zu heißes Wasser und zu häufiges Haarewaschen nicht gut und trocknet dein Haar schneller aus.

Unser Tipp : Spezielle Locken Shampoos sind eher mild und geben genügend Fette und Öle an dein Haar weiter. 

Ist tägliches oder häufiges Haarewaschen schädlich?

Grundsätzlich nicht, Shampoos haben mittlerweile milde und natürliche Zusätze, sodass sie für das tägliche Haarewaschen geeignet sind. Es ist aber nicht unbedingt notwendig, deine Haare jeden Tag zu waschen, denn die Kopfhaut produziert Talg, das ist der natürliche Schutz deiner Haare und Kopfhaut. Und ein natürlicher Schutz sollte nicht jeden Tag „weg shampooniert“ werden.

Für jeden Haartypen gibt es verschiedene Shampoos, schau doch mal bei Alcina auf der Seite, welches Shampoo für dein Haar geeignet ist.

„Das tägliche Waschen ist für die einen besser, für die anderen schlechter. Dass, was auf jeden Fall für dich am besten ist, ist die Auswahl des richtigen Shampoos.  🩺 Bei Risiken & Nebenwirkungen, fragen Sie ihren Friseur und nicht die Drogerie 👩🏼‍⚕️“

Hier kannst du auch nochmal nachlesen, wie du deine Haare am besten wäschst. Link

Alle Shampoos von Alina auf einem Blick

Warum fallen im Winter mehr Haare aus

Viele Frauen beschreiben im Winter das gleiche Problem. Das Haar fällt im Winter vermehrt aus, aber warum ist das so ? 

Zuerst einmal als Entwarnung: Es ist normal das ein gesunder Mensch 80-100 Haare am Tag verlieren kann.

Jeder Mensch hat normalerweise zwischen 75.000 und 150.000 Haare auf dem Kopf.

Aber warum haben wir mehr Haarausfall im Winter? Es gibt 3 Gründe.

Grund 1: Durch die fehlende Sonne im Winter sinkt der Vitamin-D-Spiegel auf niedrigere Werte als im Sommer. Ein Vitamin-D-Mangel kann die Wachstumszyklen des Haares verändern, die Wurzeln verlieren an Kraft und die Haare fallen im Winter schneller aus.

Grund 2: Im Spätsommer und Herbst kommt es zu einer Häufung von Telogenhaaren, weshalb einfach mehr Haare ausfallen. Der Grund für diese Häufung ist die intensive Sonnenstrahlung im Sommer. Zum Schutz der Kopfhaut wechseln vermehrt Haarwurzeln von der Wachstums- in die Ruhephase.

Grund 3: Bei Minusgraden ziehen sich nämlich unsere Gefäße zusammen, weshalb die (Kopf-)Haut schlichtweg schlechter durchblutet wird. Nährstoffe haben es deshalb schwerer auf dem Weg zu unserer Mähne. Die wird dadurch kraftloser und dünner. Das sind 3 Gründe, warum Frauen Haarausfall im Winter vermehrt bestätigen.

Haare richtig bürsten

Vielleicht bürstest du deine Haare nicht richtig und hast gar kein Haarausfall im Winter? 

Wenn wir mal annehmen, du wäschst deine Haare 2-3 Tage nicht. Bürsten,… naja,… unter uns vergisst jeder mal, aber wir haben gesagt 80-100 Haare am Tag sind total normal. Zählen wir mal zusammen, bei 3 Tagen wären das 300 Haare, also eine gut Bürste voll. 

Diffuser Haarausfall: Dünner Schopf

Wenn deine Haare auf dem ganzen Kopf gleichmäßig „dünner“ werden, also nicht mehr so dicht wie vorher, liegt ein diffuser Haarausfall vor. Die Kopfhaut schimmert stärker durch, als dies früher der Fall war. Einzelne kahle Stellen sind aber nicht erkennbar. Der diffuse Haarausfall sollte von einem Arzt in Augenschein genommen werden. 

Haarausfall ist ganz normal und nichts Beunruhigendes, aber ärgere deine Haare nicht zu doll. Sie sind sensibel und dein Krone auf dem Kopf. ❤️

Das könnte dir noch gefallen – Haare lieber Lufttrocknen oder Föhnen?

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Friseurblogger Daniel Golz erklärt es noch einmal

Haare lieber an der Luft trocknen oder föhnen?

Solltest du deine Haare lieber an der Luft trocknen lassen oder föhnen?

Was ist denn nun besser für deine Haare, Lufttrocknen oder Föhnen? 

Jeden Tag frisch geföhnte Haare mit Volumen und Glanz wäre doch optimal, aber das behalten wir uns meist für besondere Anlässe vor, um die Haare zu schonen. Schließlich ist die Hitze vom Föhn nicht gut für unsere Haare und wir wollen sie dadurch schützen und lassen sie lieber an der Luft trocknen.

Aber ist das wirklich besser?

Beim Lufttrocknen deiner Haare kann es zu Spliss kommen. Das Haar quillt durch das Wasser auf und kann dazu sehr stark überdehnt werden, das führt zu Druck auf die Schuppenschicht und lässt das Haar dadurch viel leichter brechen. Je länger deine Haare sind, umso schwerer werden sie im nassen Zustand und können schneller brechen. Außerdem verliert das Haar im nassen Zustand an Kraft. 

Also solltest du deine Haare so schnell wie möglich trocken bekommen und das geht nur mit einem Föhn. Also höchstes Gebläse und auf die höchste Hitzestufe? Nein, das wäre genauso schädlich für deine Haare.

Das Beste und Schonendste für deine Haare… Mit einem Handtuch so gut vortrocknen, wie es geht. Achtung! Nicht RUBBELN nur wringen. Eine zusätzliche Hilfe ist ein Blow-out-Spray von Redken, das deine Haare schneller trocknen lässt und gleichzeitig einen Hitzeschutz bietet. Vorsichtig in den Spitzen beginnend, deine Haare bürsten oder kämmen. Stelle deinen Föhn auf das stärkste Gebläse und die niedrigste Hitzestufe ein. Damit sind deine Haare optimal geschützt. Kleiner Tipp: Föhne deine Haare am besten in Wuchsrichtung.

REDKEN Quick Blowout

Fazit: Keiner möchte lange in seinen nassen Klamotten rumlaufen. Deine Haaren mögen das auch nicht so gern.❤️

Wie solltest du mit langen Haaren schlafen? klicke hier

Wem steht ein Bob Haarschnitt

Zuerst, was ist überhaupt ein Bob Haarschnitt? 

Der Bob ist eine Frisur in mittlerer Länge, die in der klassischen Form etwa kinnlang geschnitten wird und keine Stufen oder Pony hat. 

Als Trendfrisur setzte sich der Bob in den 1920er-Jahren durch. In den 1960er-Jahren wurde er durch den englischen Friseur Vidal Sassoon erneut populär und ist bis heute ein sehr beliebter Haarschnitt.

Klassischer Bob

Wem steht nun eigentlich der klassische Bob Haarschnitt ? 

Die Trendfrisur steht besonders gut ovalen, länglichen und schmalen Gesichtern. Durch den geraden Schnitt und den Verzicht auf Stufen verkürzt er optisch die lange Gesichtsform, macht sie weicher und verleiht auch feinem Haar mehr Fülle und Volumen.

Undone-Look Bob

Der klassische Bob passt aber auch zu jeder anderen Gesichtsform und durch seinen kindlichen Schnitt wirkt die Trägerin gleich jünger. Ob mit gelockten oder glatten Haaren, Platinblond oder Kastanienbraun, im Undone Look oder leicht ausgefranst – der klassische Bob ist so vielfältig wie keine andere Variante.

Long Bob

Der Long Bob 

Eine weitere Version für Frauen mit runder Gesichtsform ist der Long Bob. Auf der Schulterhöhe endend, streckt er die Gesichtskonturen optisch und ist damit die perfekte Frisur für ein rundes Gesicht. Der Long Bob hat das Volumen in den Spitzen und kaschiert runde Gesichter optimal. 

Es gibt noch unzählig viele Varianten einen Bob zu schneiden, lass dich von deinem Friseur beraten welche Art von Bob, mit oder ohne Pony oder vielleicht mit Stufen, du dir am besten schneiden lassen kannst. 

Wie stylt man ihn den nun, wenn man ihn hat?

GHD hot brush

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Styling für einen Bob

Wäschst du deine Haare richtig?

7 Tipps, damit du deine Haare richtig wäschst … 

Du fragst dich gerade, warum das Thema Haarewaschen hier auftaucht? Man kann sehr vieles beim Waschen der Haare falsch machen. Hier sind 7 Tipps, wie du deine Haare am besten wäschst:

Haare bürsten

Tipp 1 Haare bürsten
Vor dem Waschen solltest du deine Haare mit einer Bürste entwirren, das löst kleine Knoten im Haar.

Haare waschen

Tipp 2 Haare waschen
Achte bei der Wassertemperatur darauf, dass es nicht zu kalt oder zu heiß ist. Zu heißes Wasser reizt deine Kopfhaut, zu kaltes Wasser löst die Fette und Öle nicht auf deiner Kopfhaut und Haar. Nimm nicht zu viel Shampoo; je nach Haarlänge reicht eine Haselnuss- bis Walnussgröße. Verteile das Shampoo auf dem Ansatz und massiere es ein (NICHT RUBBELN). Kleiner Tipp: Wer zu schnell fettenden Haaren neigt, sollte nicht zu stark massieren, das regt die Talgdrüsen unnötig dazu an, Fett zu produzieren. Die Längen und Spitzen müssen nicht beachtet werden, da das Shampoo beim Ausspülen sowieso darüber läuft. Die erste Wäsche löst alle Fette, Öle, Haarprodukte und Umweltflüsse aus deinem Haar. Mache eine zweite Wäsche, wenn du viele Stylingprodukte in deinen Haaren benutzt.

Haare pflegen

Tipp 3 Haare pflegen
Verwende nach dem Waschen unbedingt einen Conditioner, er schließt die Haaroberfläche deiner Haare und macht es geschmeidig. Nehme auch hier nicht zu viel von dem Conditioner und trage ihn nur in deinen Längen und Spitzen auf. Ein Conditioner hat nichts auf dem Ansatz zu suchen. Dasselbe gilt für eine Haarkur, halte hier nur die vorgegebene Einwirkzeit ein. Gut ausspülen!

Haare trocknen

Tipp 4 Haare trocknen
Wringe deine nassen Haare aus und wringe sie zusätzlich mit einem Handtuch aus. RUBBEL deine Haare nicht. Haare in einem nassen Zustand sind empfindlich und können durch zu starkes Rubbeln geschädigt werden.

Pflege nach dem Waschen

Tipp 5 Pflege nach dem Waschen
Nach dem Antrocknen deiner Haare kannst du sie noch mit einem Leave-in-Treatment, Haaröl oder Hitzeschutz pflegen.

Haare nass bürsten

Tipp 6 Haare nass bürsten
Beim Bürsten von nassen Haaren fange erst in den Spitzen an und arbeite dich langsam und vorsichtig nach oben zum Ansatz. Das verhindert, dass dein Haar zu stark überdehnt wird und im schlimmsten Fall reißt. Haare mögen es so gar nicht nass zu sein. So bekommst du auch noch am besten kleine Knoten, die beim Waschen entstanden sind, raus.

Haare föhnen

Tipp 7 Haare föhnen

Stelle deinen Föhn auf die niedrigste Hitzestufe und auf das stärkste Gebläse. Zu heißes Föhnen schadet deinem Haar und deiner Kopfhaut. Achte darauf, den Föhn in die Wuchsrichtung der Haare zu halten. Das ist wichtig, denn unnötiges Rumwirbeln mit dem Föhn lässt deine Haare danach eher stumpf und glanzlos erscheinen.

Schöne Haare durch schönes Waschen

Kleine Tipps und Tricks? Schaue mal nicht auf dein Handy, sondern deinem Friseur auf die Finger, wenn er dich im Friseursalon föhnt. Stelle ihm Fragen, wie du es gut zu Hause nach machen kannst.

Hier findest du auch noch ein paar Tipps zum selber stylen wie vom Friseur

Welche Haarlänge gilt als kurz, mittel, lang oder extra lang?

Du willst einen Termin bei einem Friseur machen und das Erste, was du gefragt wirst, ist: „Wie lang sind denn deine Haare?“. Tja, wenn du das so genau wüsstest …

Es gelten vier Varianten als Haarlänge beim Friseur: kurz, mittel, lang oder extra lang. Aber ab welcher Haarlänge fangen die genau an und wo findest du dich wieder?

Für jede Variante von kurz, mittel, lang oder extra lang gibt es ein paar Anhaltspunkte, an denen du ganz leicht deine Haarlänge festmachen kannst.

Haarlängen

 

Als kurze Haarlänge gilt alles, was maximal bis zum Ohr reicht.  

Mit der mittleren Haarlänge ist der Bereich gemeint, bei dem die Haarspitze vom Ohr bis hin zum Kinn reichen kann. Vielleicht ein kleines bisschen darüber 😁.

Als lang bezeichnet man eine Haarlänge, die über die Schultern ragt und ca. bis zum BH Verschluss reicht; alles darüber gilt als extra lang.

Warum gibt es diese Varianten und warum will dein Friseur das eigentlich wissen?

Ganz einfach, längere Haare benötigen mehr Zeit und mehr Haarprodukte als kurze. Willst du z. B. eine Farbe haben, wird bei längeren Haaren mehr Produkt benötigt als bei kurzen Haaren. Es wird mehr Wasser benötigt, mehr Shampoo und auch mehr Strom, weil lange Haare länger zum trocknen brauchen. Eine Farbe in langen Haaren aufzutragen, benötigt auch viel mehr Zeit als bei kurzen Haaren oder mittellangen Haaren.

Fazit – Kenne dich mit deiner Haarlänge aus, so klappt es auch mit dem Friseur und deinem nächsten DATE … 

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Haarwachstum anregen

Lange Haare sind der Traum vieler Frauen. Mit der richtigen Ernährung und Pflege funktioniert’s – hier die fünf natürlichen Haarwuchsmittel für eine gesunde Mähne.

Fakt ist: Haare wachsen durchschnittlich 1 bis 1,2 Zentimeter pro Monat, daran lässt sich nichts rütteln. 

Durch bestimmte Faktoren und Wirkstoffe kannst du deine gesunde Kopfhaut und damit dein gesundes Haarwachstum fördern und dein Haarausfall minimieren.

1. Gesunde Ernährung
Versorge deine Haarwurzeln mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

  • Proteine bilden zum Beispiel die Basis für Keratin, aus dem dein Haar besteht. Super eiweißhaltige Produkte sind Joghurt, Quark, Hähnchen- und Putenfleisch, Linsen- und Hülsenfrüchte.
  • Biotin schützt vor Haarausfall. Das Vitamin B versteckt sich in Soja-Produkten, Nüssen, vorallem Mandeln und Haselnüssen, Eiern und Milch.
  • Vitamin C stärkt deine Haarwurzeln. Besonders in Zitrusfrüchten oder gelber Paprika ist das Vitamin enthalten.
  • Omega-3-Fettsäuren fördern die Durchblutung. Dies sorgt für ein volleres Haar und schützt vor Haarausfall, zu finden sind sie zum Beispiel in Lachs, Leinsamen, Chiasamen und Walnüssen.
  • Selen ist ein Mineral und  unterstützt deinen Körper bei der Bildung und Verarbeitung von Proteinen, dieses Mineral findest du in Paranüssen, Fisch oder Schalentieren.

2. Kopfhautmassage
Wer seine Kopfhaut regelmäßig massiert, fördert die Durchblutung und stimuliert die Haarfollikel, in denen die Haarwurzel gebildet wird, zum Wachstum an. Einfach beim Waschen der Haare die Kopfhaut mit den Fingerspitzen für einige Minuten massieren. Das regt übrigens nicht nur die Durchblutung an, sondern reduziert auch Stress.

3. Richtige Haarpflege
Am besten verzichtest du auf Produkte mit dem Wirkstoff Silikon, da diese die Haarfolikel verstopfen und Haarausfall begünstigen können.

Conditioner und Haarkuren niemals auf die Haarwurzel auftragen, Haare fetten zudem schneller nach und werden beschwert, verlieren an Volumen. Die Produkte lieber in den Längen einmassieren, so kann es die Schuppenschicht schließen und die Haare zum Glänzen bringen.

Ebenfalls wichtig: Minimiere das Hitzestyling mit Föhn und Glätteisen. Zu hohe Temperaturen strapazieren und schädigen die Struktur des Haares und sorgen für Spliss und Haarbruch.

4. Geh regelmäßig zum Friseur!
Denn nur wer alle zwei bis drei Monate zum Spitzen schneiden zum Friseur geht, beugt Spliss sowie Haarbruch vor und fördert ein gesundes Haarwachstum.

Entwirren der Haare

Besonders in den Wintermonaten, wo Mütze und Schal unsere täglichen Begleiter sind, verknoten unsere Haare am häufigsten.

Hier einige Tipps, wie du schonend und effektiv deine Haare wieder geschmeidig bekommst:

1. Gib deinem Haar Feuchtigkeit

Damit deine Haare beim Entwirren nicht beschädigt werden, ist es wichtig, dass du dem Haar genug Feuchtigkeit gibst, zum Beispiel mit einer Haarkur. 

2. Verwende die richtigen Hilfsmittel

Verwende eine flache Haarbürste oder einen Kamm mit breiten Zacken.

3. Fange an den Haarspitzen an

Wichtig ist, dass du beim Bürsten an den Haarspitzen beginnst und nicht an den Wurzeln. Das verfilzt die Haare noch mehr – du bürstest die Knoten herunter und nicht heraus. 

4.Strähne für Strähne

Nimm dir eine Strähne nach der anderen und arbeite dich von unten nach oben heran. Mit dieser Technik bist du auf der sicheren Seite und du erwischst auch alle Knoten.

5. Haarmaske & Co. als Hilfsmittel

Kannst du die Knoten nicht mit der Bürste oder Kamm lösen, dann verwende einen Conditioner oder eine Haarmaske. Lass die cremige Textur etwas einwirken und versuche dann mit einer Bürste oder Kamm den Knoten zu lösen. Achte darauf, dass du die Strähne gut festhält und das Ziepen an der Haarwurzel verhinderst.

6. Tägliche Kontrolle

Kontrolliere täglich, ob sich ein Knoten in deinen Haaren gebildet hat. Diese lästigen Verwirrungen können sich schnell zu großen Filzmatten aufbauen und diese lassen sich nicht so einfach herauskämmen.