So setzt du deine Power-Locken in Szene

Tschüss Wischmopp, hallo Traumlocke! Wie stylst du Naturlocken richtig? Hier einige Tipps.

Trockenföhnen oder Lufttrocknen?

Die richtige Technik fängt schon beim Haare trocknen an. Föhnen oder Lufttrocknen? Beides ist erlaubt. Es gibt einige hilfreiche Stylingtipps, die dir helfen, deine Locken unter Kontrolle zu bekommen.

Föhn im Einsatz

Da sich Naturlocken schnell spröde anfühlen und glanzlos aussehen können, solltest du bei Hitze jeglicher Art vorsichtig sein. Hohe Temperaturen entziehen dem Haar Feuchtigkeit, somit auch die Sprungfähigkeit der Locke. Trage am besten ein Hitzeschutzspray auf das Haar auf, bevor du es föhnst. Das schützt die Locken vor Hitze und macht das Haar schön geschmeidig.

Nicht die Haare föhnen, wenn sie noch klitsch nass sind. In diesem Zustand ist das Haar ganz besonders empfindlich und bricht sehr schnell. Trockne das Haar sanft mit dem Handtuch oder lass sie 20 bis 30 Minuten an der Luft trocknen, bevor der Föhn zum Einsatz kommt.

Frische Luft für dein Haar

Haare an der Luft trocknen ist gesünder für die Locken, doch gibt es auch einen Nachteil: Die Locken verlieren Volumen, wirken schlapp und trostlos.

Auch hier gibt es Styling- und Pflegeprodukte, die dir helfen, deine Locke in Szene zu setzen. Knete die Locke z. B. mit einer Lockencreme, um die Struktur zu definieren, so wird jede Lockensträhne schön definiert. Ein weiterer Tipp: Klippe einzelne Lockensträhnen am Kopf fest oder mach dir einen lockeren Dutt. Das erhält die natürliche Textur deiner Locken und schenkt dem Haar eine gute Sprungkraft.

GHD Haartrockner Diffusor – Aufsatz

Welche Tools machen bei Locken Sinn?

Es gibt zahlreiche Stylingtools auf dem Beautymarkt. Aber welches Stylingprodukt macht wirklich Sinn zum Locken stylen? Folgende Tipps helfen dir dabei, die richtigen Varianten auszuwählen.

Der altbewährte Föhn

Zum Stylen und Definieren der Locke ist ein Föhn mit Diffuser-Aufsatz genau das Richtige. Dieser Aufsatz gehört bei vielen Föhn-Modellen bereits zur Standardausrüstung dazu. Ein Diffuser sieht aus wie ein kleiner runder Teller, auf dem viele kleine Plastik-Stifte eingebaut sind.

Du steckst den Aufsatz einfach auf den Föhn und dann legst du Strähne für Strähne in den Aufsatz rein und schaltest den Föhn auf mittlerer Temperatur ein. Da der Luftstrom beim Diffuser von unten kommt, wird das Haar besonders gut definiert und die Locken fixiert.

Der neuste Schrei sind Föhn-Modelle mit Ionen-Technologie. Diese Art von Föhn mindert Frizz, der bei Locken öfter auftritt. Ein Ionen-Föhn lässt die Haare außerdem schön glänzen und das Kämmen wird einfacher.

Helfer in der Not: Der Lockenstab

Ein Lockenstab ist vor allem für leichte Naturlocken ideal, wenn man diese stärker definieren möchte. Wichtig dabei: Entscheide dich für eine Variante. Beachte den Durchmesser des Lockenstabs. Wenn du es natürlich haben möchtest, dann wähle einen Lockenstab mit dem Durchmesser deiner Locke.

Ein Lockenstab mit Keramikbeschichtung ist bei trockenen Locken besonders empfehlenswert. Diese Modelle sind zwar etwas teurer, aber dafür sind sie auch sanfter zum Haar. Die Keramikbeschichtung schenkt den Locken einen schönen Glanz und verhindert spröde Spitzen.

Für die Profis unter uns: Das Glätteisen

Du brauchst etwas Abwechslung im Haar? Durch ein Glätteisen kannst du deine Locken vorübergehend in unzählige Looks verwandeln. Dafür brauchst du aber ein Gerät, was genügend Power hat, um störrische Naturlocken stylen zu können.

Wenn du sehr viele Locken hast, dann wähle am besten ein sehr breites Modell aus, um beim Glätten der Locken Zeit zu sparen. Ein gutes Glätteisen kostet etwas mehr – es lohnt sich aber darauf zu sparen und ein besseres Modell zu kaufen. Vor allem bei Locken ist ein Gerät mit wenig Power zwecklos. Naturlocken brauchen eine etwas höhere Temperatureinstellung (etwa 180 Grad) als glatte Haare. Ist die Temperatur zu niedrig, musst du eine Strähne mehrmals glätten und riskierst dadurch größere Hitzeschäden im Haar.

Erfahre mehr über die Styling-Tools von GHD

Worin liegt der Unterschied zwischen Shampoo, Conditioner, Leave-In und einer Haarkur

Alle benutzen es, aber keiner kennt eigentlich die Unterschiede zwischen Shampoo, Conditioner und einer Haarkur.

Shampoo

Dass das Haarewaschen wichtig ist, brauchen wir dir nicht erzählen. Was solltest du aber über Shampoos wissen? Sie sind hauptsächlich dafür da, das Haar zu reinigen. Achtung: shampooniert wird nur der Ansatz. Ein Shampoo mit seiner Reinigungskraft bereitet das Haar auch auf die weitere Haarpflege vor, denn wenn ein Haar nicht optimal gereinigt ist, kann das Haar auch keine Pflege, ob Haarkur oder Leave-In-Treatments, mehr aufnehmen. Warum gibt es tausend verschiedene Shampoos? Weil wir Mädels und Jungs alle individuell sind! Jedes Haar, jede Kopfhaut hat andere Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Welches dein Shampoo ist, fragst du den, der sich besten mit deinen Haaren auskennt – deinen Friseur/in.

Wo ist der Unterschied von Shampoo, Conditioner, Haarkur und einem Leave-In Treatment
Paul Mitchell hat die Typgerechte Pflege

Der Conditioner

Der Conditioner wird nach dem Haarewaschen in den Längen und Spitzen aufgetragen und hat meist keine Einwirkzeit. Der Conditioner hat einen sauren pH-Wert. Kleines Beispiel: Wenn wir in eine Zitrone beißen, ziehen wir sofort unser Gesicht zusammen. Genau das macht ein Conditioner mit dem Haar, er zieht die Schuppenschicht zusammen, damit wir leichter bürsten können und das Haar glänzt. Ähnlich wie beim Shampoo gibt es verschiedene Conditioner für dein Haar, denn der Conditioner hat als Hauptaufgabe, das Haar zusammenzuziehen und je nach Haartyp eine leichte Daily-Pflege abzugeben.

Leave-In Treatment

Ein Leave-In-Treatment heißt übersetzt „bleibt drin“. Nach dem Shampoonieren und dem Conditioner kommt das Leave-In-Treatment vor dem Bürsten in die Haare, für noch mehr Schutz beim Bürsten, mehr Glanz oder sogar für einem UV-Schutz. Achtung: eine Leave-In-Pflege ersetzt keine Haarkur.

Die Haarkur

Eine Haarkur ist das Intensivste, was du deinem Haar an Pflege zurückgeben kannst. Durch Haarfarben, Blondierungen, ja auch durch das Glätten der Haare, verletzt du deine Haare in der Tiefe. Es ist sehr wichtig für schöne Haare, dass du deinem Haar einmal die Woche Zeit für das große Pflegeprogramm gönnst. Erst shampoonieren, danach eine Haarkur, nach dem Ausspülen der Kur einen Conditioner und dann ein Leave-In-Treatment.

Was pflegt deine Haare am meisten?

Vielleicht hast du es dir schon gedacht – den ersten Platz macht die Haarkur. Natürlich ist es nicht notwendig, alle Produkte zu haben. Aber wenn deine Haare nicht so funktionieren, wie du es gerne hättet, solltest du über ein Beratungsgespräch bei deinem Lieblingsfriseur nachdenken und dir mehr Infos abholen.

Pony – mach ich es jetzt oder lass ich es lieber sein?

Wer kennt es? Eine Veränderung muss her – die Haare kurz zu schneiden ist zu heftig, eine neue Farbe – zu gewagt! Wie wäre es mit einem Pony? Doch was für einen Pony?

Hier die fünf coolsten Pony-Variationen für 2021

Der gerade Pony

Die Haare werden auf die gleiche Länge gebracht. Auch hier gibt es Variationen: Du kannst den Pony sehr voll schneiden lassen oder nur sehr sanft. Diese Art von Bangs sehen zu einem Bob als auch zu langen, glatten Haare gut aus.

Der „Vorhang-Pony“

Hier werden die Pony-Strähnen in der Mitte geteilt und fallen somit zu beiden Seiten der Stirn. Heidi Klum trägt den Vorhang-Pony schon etwas länger – sie scheint ihn zu lieben. Dieser Pony ist ein optimaler Trendsetter für einen Messi-Look – je wuschiger, desto besser.

Der Micro-Pony

Beim Micro-Pony, auch Micro-Bringe genannt, endet der Pony extra weit über deinen Augenbrauen. Die halbe Stirn ist somit frei und kann sowohl fransig als auch gerade geschnitten werden. Achtung bei runden Gesichtern: Der Micro-Pony kann das Gesicht breiter wirken lassen, als es tatsächlich ist.

Locken-Pony

Geht nicht? Geht auf jeden Fall! Dein Friseur muss dich und deine Locken sehr gut kennen und genau wissen, wie diese fallen, dann ist ein Pony für dich eine Styling-Berreicherug. 

Der Schräge-Pony

Bei der Art von Pony kannst du die Länge variieren, je nachdem, in welcher Stimmung du gerade bist. Bei der Variante ist alles möglich. Der seitliche Pony sieht sowohl bei einer langen Mähne aus als auch bei einem Pixie Cut.

Was du auf keinen Fall machen solltest: Dir deinen Pony selbst schneiden. Es könnte dieses Ergebnis dabei herauskommen:

Keratinglättung zu Hause selber machen – lass die Finger davon!

Es ist der Traum vieler Frauen – glatte, glänzende Haare. Die sogenannte Keratinglättung verspricht nach einer Behandlung beim Friseur eine Dauerhaftigkeit von zwei bis sechs Monaten. Allerdings kostet der Spaß
250 – 450 Euro.

Es gibt doch auch Keratinglättung in der Drogerie für ca. 15 Euro – kann man ja mal ausprobieren – oder lieber nicht?

In diesem Video erfährst du, warum du lieber die Finger davon lassen solltest.

Der Trick mit der Werbung

Die Werbung verspricht uns das Blaue vom Himmel. Ganz dick im Geschäft sind die Pflege und Beauty-Produkte für die Haare. Sie versprechen eine super Farbe, keinen Spliss und unendlich viel Volumen. Ach ja, nur komisch, dass es mit meinen Haaren nicht funktioniert. Geht es dir genau so? Klappt es bei dir auch nicht? 

Hier ein lustiges Video, dass für Aufklärung sorgt.

Darf ich in der Schwangerschaft die Haare färben?

Eine Frage und 1000 Antworten. In vielen Mama-Blogs wird grundsätzlich vom Haarefärben in der Schwangerschaft und in der Stillzeit abgeraten. Ist das denn tatsächlich gefährlich für Mutter und Kind?

Der Friseurmeister Daniel Golz erklärt ausführlich und spricht aus langjähriger Erfahrung über den Prozess des Haarefärbens in der Schwangerschaft. Schau rein und fälle deine persönliche Entscheidung. Eine werdende Mutti kann auch in der Schwangerschaft eine schöne Haarfarbe tragen;-)

Stell Dir vor, Du hast einen eigenen Friseur zu Hause

7 Tipps, wie du deine Haarpracht optimal zu Hause behandelst.

Tipp 1: Richtig waschen

Nicht zu viel Produkt nehmen. Langsam am Ansatz mit kreisenden Bewegungen einmassieren. Gönn dir eine Verwöhnzeit!   

Tipp 2: Nicht trocken rubbeln!

Das kennen wir alle. Die nassen Haare mit dem Handtuch trocken rubbeln, bis sie fast trocken sind:-). Das ist absolut nicht gut für die Haare. Die Haare sanft mit dem Handtuch trocken drücken, sodass das Wasser vom Handtuch aufgesaugt wird. 

Tipp 3. Bürsten nach dem Waschen

Die Haare nicht mit einem Kamm, sondern mit einer Bürste von unten nach oben kämmen.

Tipp 4. Richtig föhnen

Die Haare von oben föhnen, am besten mit einer Rundbürste. 

Tipp 5. Richtig glätten

Beim Glätten teile dir die Haare erst ein und mache sie mit einem Clip fest. Mit dem Glätteisen langsam drüber glätten. 

Tipp 6. Pflege verwenden

Wer kennt es? Man kauft beim Friseur eine teuere Pflege und lässt diese im Badezimmer einstauben. Man kann sie auch einfach benutzen – frag deinen Friseur, falls Du es vergessen hast, wann und wie.

Tipp 7. Zopf in der Nacht

Damit deine Haare in der Nacht nicht zu sehr strapaziert werden, solltest Du dir einen leichten Zopf flechten. 

So wäschst du deine Haare richtig!

Jede Wette, dass du dich in einigen Punkten wiederfinden wirst!

Nicht über Kopf waschen!

Die Becken in einem Friseursalon haben eine bestimmte Funktion: Die Haare können dort reingelegt werden und von oben nach unten gewaschen werden. Wie könnt ihr das einfach zu Hause nachmachen? Entweder in der Dusche und die Haare nach hinten waschen oder über der Wanne, aber haltet den Kopf etwas seitlich.  

Benutze ein Shampoo, das für deine Haare optimal ist

Lass dich von deinem Friseur genau beraten, welches Shampoo für deine Haare das beste ist- je nach Behandlung oder nach Jahreszeit.

Nicht kratzen oder rubbeln!

Langsam mit kreisenden Bewegungen am Ansatz mit einem kleinen Druck das Shampoo einmassieren – es fördert das Wachstum der Haare. Bitte nur den Ansatz shampoonieren. Warum? Für die Längen und Spitzen reicht es, wenn ihr eure Haare ausspült und das Restshampoo darüber läuft. Also der große Schaumberg aus der Werbung … sollte in der Werbung bleiben.

Nach dem Shampoonieren einen Conditioner verwenden

Auch hier: die Menge des Produkts beachten – weniger ist bekannterweise mehr. Nach dem Shampoonieren das Haar leicht drücken, um überschüssiges Wasser zu entfernen, den Conditioner nur in den Längen und Spitzen benutzen, nicht am Ansatz. Die meisten Conditioner haben auch keine Einwirkzeit, also könnt ihr ihn nach dem Einarbeiten in euren Spitzen gleich wieder gründlich ausspülen.

Erfahre mehr über Loreal Shampoos bei deinem Friseur

Nicht trocken rubbeln

Die Haare nach dem Waschen soft im Handtuch trocken drücken. Warum? Deine Haare stehen so gar nicht auf rubbeln.

Das Haar von unten nach oben bürsten.

Erst die Spitzen bürsten und sich langsam hocharbeiten. Verwende hierfür eine Bürste keinen Kamm. Geeignet sind auch sogenannte Leave-in-Treatments, sie helfen beim reibungslosen Bürsten und pflegen dein Haar gleichzeitig.

Wie wende ich eine Haarkur richtig an?

Vier Tipps, die dir helfen, die richtige Kur für deine Mähne zu finden und wie du sie am besten benutzt.

1. Welche Haarkur ist die Richtige für mich?

Dein Friseur weiß am besten, welche Haarkur deine Haare brauchen – lass dich im Salon fachmännisch beraten.

2. Wie trage ich eine Haarkur richtig auf?

Eine Haarkur ist ausschließlich im feuchten und gewaschenen Zustand anzuwenden. Am besten die Nässe kurz vorher mit dem Handtuch vorsichtig aus den Haaren drücken. Dann ist das Haar offen und kann die Kur vollständig aufnehmen – so bewirkt die Pflege das, was sie soll.

3. Haarkur gehört nicht auf die Kopfhaut!

Der häufigste Fehler – die Kur vom Ansatz bis in die Spitzen auftragen – das Resultat: ein fettiger Ansatz. Eine Kur sollte ausschließlich in den Längen und Spitzen aufgetragen werden.

Wella Elements Parabenfrei – eine Haarmaske gegen Haarschäden.

4. Achte auf die Einwirkzeit!

Auf den Verpackungen steht immer eine Einwirkzeit, die auch einen Sinn hat. Spülst du die Kur schon nach wenigen Sekunden aus, hatte dein Haar keine Zeit, die Kur vollständig aufzunehmen. Die Kur über Nacht einwirken zu lassen ist ein Mythos und nicht wirklich gut für die Haare. Die Kur mag nur feuchtes Haar, sobald das Haar trocken ist, nutzt die Kur nix.